Schüler der Josef-Reding-Schule gestalten Feierstunde für ihren Namensgeber mit

Karolina, Charlotte, Joel und Salium aus der 7a der Josef-Reding-Schule trugen einige Gedichte des Jubilars bei der Feierstunde für Josef Reding vor. Rechts im Bild: Schulleiter Klaus Helmig. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Karolina, Charlotte, Joel und Salium aus der 7a der Josef-Reding-Schule trugen einige Gedichte des Jubilars bei der Feierstunde für Josef Reding vor. Rechts im Bild: Schulleiter Klaus Helmig. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Karolina, Charlotte, Joel und Salium aus der 7a der Josef-Reding-Schule trugen einige Gedichte des Jubilars bei der Feierstunde für Josef Reding vor. Rechts im Bild: Schulleiter Klaus Helmig. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Aufregender Tag für Karolina, Charlotte, Joel und Salim: Die vier Hauptschüler der Klasse 7a der Josef-Reding-Schule hatten bei der Feierstunde zum 90. Geburtstag von Josef Reding gestern (1.4.) im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund ihren großen Auftritt.

Begleitet von Schulleiter Klaus Helmig trugen die vier Hauptschüler einige Gedichte des Dortmunder Schriftstellers vor: „Meine Stadt“, „Schön groß?“, „Neunmalkluges Kind“ und „Der kratzige Pullover“. Ihr Auftritt wurde mit viel Applaus der zahlreich anwesenden Gäste, unter ihnen auch die Schwester und der älteste Sohn Redings sowie Stadtdirektor Stüdemann, bedacht.

An der Feierstunde nahmen Weggefährten, Schriftsteller-Kollegen und Mitstreiter wie Heinrich Peuckmann, Gerd Puls,  Anne-Kathrin Koppetsch und Hanneliese Palm teil. Sie alle steuerten Erinnerungen, Anekdoten und Lesungen zum Programm bei.

Josef Reding konnte leider nicht persönlich an der Feierstunde teilnehmen, da er erkrankt und bettlägerig ist. Auch seine Frau Rosemarie war kurz vor der Veranstaltung gestützt und konnte deshalb nicht teilnehmen. Allerdings waren die Schwester, der älteste Sohn des Jubilars und weitere Familienmitglieder unter den Gästen.

Buchgeschenk durch Enkelin Karla

Auf ausdrücklichen Wunsch vcon Josef Reding überreiuchte seine Enkelin Karla, die Tochter seines ältesten Sohnes Till (r.) 15 signierte Bücher an die Holzwickeder Schüler. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Klaus Helmig, der Leiter der Holzwickeder Josef-Reding-Schule, überreichte Redings Sohn Till schließlich auch eine überdimensionale Geburtstagskarte, welche die Holzwickeder Hauptschüler für ihren Namensgeber gefertigt hatten. „Wir haben die Karte pünktlich abgeschickt, doch leider hat uns die Post die Karte als ,unzustellbar‘ wieder zurückgeschickt“, ärgerte sich Klaus Helmig. „Doch nun freue ich mich, dass wir die Karte auf diesem Wege nun doch noch ihren Empfänger reicht.“

Sohn Till richtete die herzlichsten Grüße seines Vaters an die Veranstaltung aus. Wie sehr Josef Reding selbst auf dem Krankenbett noch „seiner“ Schule in Holzwickede verbunden ist, zeigte der Arbeiter-Schriftsteller einmal mehr, als er 15 handsignierte Exemplare seines Buches „Tiere sprechen Dich an“ für die Holzwickeder Schüler mitschickte. Gleichzeitig sorgte Josef Reding für die rührendste Geste des Abends, weil auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin seine Enkelin Karla die Bücher an die  vier Hauptschüler überreichte.

Feierstunde, Josef Reding


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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