Schornsteinfeger: Auch 30 Zwangskehrungen im Jahr 2019

Im Jahr 2019 wurden im Kreis Unna auch 30 Zwangs­ker­hungs­ver­fahren ein­ge­leitet. (Foto: Kakapet – Pixabay)

Ob Hei­zung und Kamin im Haus sicher sind, das über­prüfen die bevoll­mäch­tigten Bezirks­schorn­stein­feger. Alle Eigen­tümer haben näm­lich die Pflicht, ihre Anlagen über­prüfen zu lassen. Des­halb klin­geln die Glücks­bringer in Schwarz an den Haus­türen für ihren Kehr­be­zirk. Treffen sie nie­manden an oder werden sie nicht ins Haus gelassen, schreibt der Kreis den Eigen­tümer an und ordnet die Arbeit des Schorn­stein­fe­gers an.

Im Jahr 2019 ergingen im Kreis Unna ins­ge­samt 343 Bescheide. In 264 Fällen ver­schickten die Mit­ar­beiter aus dem Sach­ge­biet Bevöl­ke­rungs­schutz Anhö­rungen und lei­teten die Ver­fahren ein. In 49 Fällen kam es tat­säch­lich zu den soge­nannten Zweit­be­scheiden, in denen die Arbeit des Schorn­stein­fe­gers fest­ge­setzt wurde – und in 30 Fällen wurden Zwangs­keh­rungs­ver­fahren ein­ge­leitet.

Offene Forderungen

Die Arbeit der Bezirks­schorn­stein­feger führt auch zu Fragen der Bürger: 14 Mal wen­deten sich ver­un­si­cherte Men­schen an den Kreis. 

Für seine Arbeit stellt der Schorn­stein­feger eine Rech­nung. Wird die nicht bezahlt, kommt wieder der Kreis Unna ins Spiel: Er treibt aus zustän­dige Ver­wal­tungs­be­hörde aus­ste­hende Gebühren ein. Im Jahr 2019 beliefen sich die For­de­rungen auf ins­ge­samt 1.760 Euro. PK | PKU

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