Schöne Bescherung im Flughafen: Rumäne bei Einreise festgenommen

Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen ret­ten heu­te Mor­gen (21. Dezem­ber) einem 39-jäh­ri­gen Mann, der mit einem Haft­be­fehl gesucht wur­de, das Weih­nachts­fest. Bun­des­po­li­zi­sten hat­ten den rumä­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen zunächst im Dort­mun­der Flug­ha­fen fest­ge­nom­men.

Dort war der Mann wäh­rend der Ein­rei­se, aus Oto­pe­ni (Rumä­ni­en) kom­mend, durch Ein­satz­kräf­te über­prüft wor­den. Dabei stell­te sich her­aus, dass die Staats­an­walt­schaft Regens­burg mit einem Haft­be­fehl nach ihm such­te. Grund war ein Urteil des dor­ti­gen Amts­ge­richts vom August die­sen Jah­res, wel­ches den 39-Jäh­ri­gen wegen Betru­ges zu einer Geld­stra­fe von 470 Euro ver­ur­teilt hat­te. Den Betrag hat­te der 39-Jäh­ri­ge jedoch nie gezahlt.

Auch heu­te konn­te er die 470 Euro nicht zah­len. Jedoch spran­gen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge für ihn ein und zahl­ten sei­ne Geld­stra­fe bei der Bre­mer Poli­zei ein. Nach­dem die dor­ti­ge Behör­de die Bun­des­po­li­zei am Dort­mun­der Flug­ha­fen über die Ein­zah­lung infor­miert hat­te, durf­te der Rumä­ne die Wache ver­las­sen. Ihm blieb eine 20-tägi­ge Ersatz­frei­heits­stra­fe in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt und damit eine unan­ge­neh­me Besche­rung erspart.

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