Sattelanhänger löst sich von Zugmaschine: zwei Leichtverletzte auf der B 1/​A 44

Ein abge­lö­ster Sat­tel­an­hänger hat am heu­tigen Mitt­woch­morgen (14. Februar) auf der B 1/​A 44 in Höhe Holzwickede einen spek­ta­ku­lären Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht. Dabei wurden nach Angaben der Polizei zwei Per­sonen leicht ver­letzt. Außerdem ent­stand hoher Sach­schaden.

Ersten Zeu­gen­an­gaben zufolge fuhr ein 46-jäh­riger Tscheche mit seinem Sat­telzug gegen 9.10 Uhr vom Gelände der Esso-Tank­stelle auf die B 1/​A 44 in Rich­tung Kassel auf. Noch auf dem Ein­fä­de­lungs­streifen löste sich plötz­lich aus bis­lang unge­klärter Ursache sein Sat­tel­an­hänger ab und bewegte sich quer über die Haupt­fahr­bahn.

Ein auf dem rechten Fahr­streifen befind­li­cher 60-jäh­riger Dort­munder wollte dem Gefährt mit seinem Wagen aus­wei­chen und prallte dabei mit dem Auto eines 45-jäh­rigen Köl­ners zusammen. Dieser war auf der linken Spur unter­wegs. Sein Wagen kol­li­dierte noch mit der Mit­tel­schutz­planke, der des Dort­mun­ders drehte sich und kam ent­gegen der Fahrt­rich­tung zum Stehen.

Bei dem Unfall wurden der 60-Jäh­rige sowie seine 57-jäh­rige Bei­fah­rerin (eben­falls aus Dort­mund) leicht ver­letzt. Ret­t­uns­wagen brachten sie zur ambu­lanten Behand­lung in ein Kran­ken­haus.

Die B 1/​A 44 musste an der Unfall­stelle kurz­zeitig kom­plett gesperrt werden. Anschlie­ßend lief der Ver­kehr bis ca. 10.50 Uhr ein­spurig daran vorbei. Den ent­stan­denen Sach­schaden schätzt die Polizei auf ca. 21.000 Euro.

Warum sich der Sat­tel­an­hänger lösen konnte, ist nun Gegen­stand der wei­teren poli­zei­li­chen Ermitt­lungen.

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