Ruhrtal-Radweg: Kreis ab 2019 mit 1 100 Euro dabei

Er ist einer der drei belieb­te­sten Rad­wege in Deutsch­land und tan­giert mit Frön­den­berg, Holzwickede und Schwerte gleich drei Kom­munen. Seit 2015 ist der Kreis als Pro­jekt­partner des Ruhrtal-Rad­weges dabei und steuert 1.000 Euro pro Jahr als Umlage bei. Ab 2019 werden es 100 Euro mehr. Das beschloss der Kreistag.

Das Geld ist gut ange­legt. Der rund 240 Kilo­meter lange Ruhrtal-Radweg ver­läuft zwi­schen Duis­burg und Win­ter­berg und ist längst mehr als nur ein Angebot für Rad­tou­ri­sten. Sie haben die Schön­heiten der Land­schaften und Städte längs der Ruhr als erste für sich ent­deckt, erzählen ihre Ein­drücke inzwi­schen vie­ler­orts weiter und tragen so mit zu einem Image­wandel der manchmal immer noch nur mit Kohle und Stahl in Ver­bin­dung gebrachten Region bei.

Die Finan­zie­rung des Ruhrtal-Rad­wegs funk­tio­niert über ein Zwei-Säulen-Modell aus pri­vaten und öffent­li­chen Betei­li­gungen. Von pri­vater Hand fließen jähr­lich rund 75 000 Euro in das Pro­jekt. Eine ent­spre­chende Betei­li­gung der öffent­li­chen Partner wie der Anrai­ner­städte und -kreise gilt aber den­noch als unver­zichtbar. PK | PKU

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