Rad fahren und Rätsel lösen: Geocaching auf der Emscher-Ruhr-Tour

Projektkoordinatorin Birgit Heinekamp zeigt die Rätseltour für Kinder und Familien und die kleinen Belohnungen für Kinder. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin Bir­git Hei­ne­kamp zeigt die Rät­sel­tour für Kin­der und Fami­li­en und die klei­nen Beloh­nun­gen für Kin­der. (Foto: B. Kal­le – Kreis Unna)

(PK) Moder­ne Schnit­zel­jagd längs der Emscher-Ruhr-Tour: Mög­lich macht‘s der Kreis mit einem neu­en Ange­bot – dem Geo­caching. Dabei gehen klei­ne und gro­ße Rad­ler mit GPS-Gerät oder Smart­pho­ne aus­ge­rü­stet auf dem Rad­rund­weg auf Schatz­su­che.

Geo­caches (von grie­chisch „geo“ = Land und eng­lisch „cache“ = gehei­mes Lager, Schatz) sind Schät­ze,  die dar­auf war­ten, gefun­den zu wer­den. „Ab sofort laden wir auch ent­lang des 20 Kilo­me­ter lan­gen Rad­rund­we­ges zwi­schen Holzwicke­de und Schwer­te zur Schatz­su­che und zum Rät­sel lösen ein“, weist Bir­git Hei­ne­kamp, Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin in der Stabs­stel­le Pla­nung und Mobi­li­tät beim Kreis Unna auf ein neu­es Ange­bot im Rad­fahr­kreis Unna hin. Sehens­wür­dig­kei­ten wie Haus Opher­dicke und der Emscher­quell­hof lie­gen direkt an der Strecke, die die Flüs­se Emscher und Ruhr mit­ein­an­der ver­bin­det. Außer­dem durch­que­ren Rad­fah­rer die für die Regi­on typi­schen Was­ser­er­leb­nis­räu­me: Quell­be­rei­che, Wege­grä­ben, Wald- und Wie­sen­bä­che, Feucht­wie­sen, Stau­tei­che oder auch Was­ser­ge­win­nungs­ge­bie­te. Und jetzt kommt mit der moder­nen Schatz­su­che eine wei­te­re Attrak­ti­on hin­zu.

Bei der Emscher-Ruhr-Tour gibt es zwei Geo­caching-Vari­an­ten: 

Rät­sel­tour für Kin­der oder Fami­li­en: Hier müs­sen an sie­ben Sta­tio­nen Fra­gen beant­wor­tet wer­den. Bei rich­ti­gen Ant­wor­ten erge­ben die Buch­sta­ben ein Lösungs­wort. Den Kin­dern winkt bei der Lösung der Rate­tour eine Beloh­nung. Das Rät­sel zum Aus­drucken gibt es unter www.kreis-unna.de.

Mul­ti-Cache für Geüb­te: Beim Mul­ti-Cache geben die ange­ge­be­nen Koor­di­na­ten nicht die fina­le Cache­po­si­ti­on an, son­dern die erste von ins­ge­samt sechs Sta­tio­nen. An der ersten Sta­ti­on fin­den Geo­cacher die Koor­di­na­ten für die zwei­te Sta­ti­on, an die­ser dann für die drit­te usw. An der Final­ko­or­di­na­te fin­det dann der Ein­trag in das Log­buch statt. Im Inter­net ist der Geo­cache mit dem Namen „Emscher-Ruhr-Tour“ unter www.opencaching.de unter der Ken­nung OC10F4E geli­stet.

Natür­lich gilt auch für Geo­cacher: Die Natur soll­te geschützt wer­den, des­halb sind alle Sta­tio­nen ent­lang der Emscher-Ruhr-Tour so ange­legt, dass Tier- und Pflan­zen­welt nicht gestört wer­den. Einen Fly­er mit der Strecken­füh­rung und allen Sehens­wür­dig­kei­ten der Emscher-Ruhr-Tour (auch für Nicht-Geo­cacher) zum Down­load und wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.kreis-unna.de, Rubrik Frei­zeit — Rad­fah­ren und Rad­wan­dern — Emscher-Ruhr-Tour.

Hin­ter­grund: Beim Geo­caching wer­den ein Schatz und ein Log­buch in einem was­ser­dich­ten Behäl­ter an einem belie­bi­gen Stand­ort depo­niert und die Koor­di­na­ten des Stand­or­tes auf Inter­net-Platt­for­men bekannt gege­ben. Geo­cacher kön­nen sich mit einem GPS-Gerät auf den Weg machen, um den Cache zu fin­den. Ist das Ver­steck gefun­den, trägt der Fin­der sich in das Log­buch ein (Log­gen) und legt den Cache zurück in das Ver­steck.

 

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Dipl.-Journalist

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