Quellfest lockte zahlreiche Besucher zur Emscherquelle

Die "Sunshine Coconuts" unterhielten mit karibischen Klängen die Gäste beim Emscherquellfest. (Foto: Peter Gräber)
Die „Sunshine Coco­nuts“ unter­hielten mit kari­bi­schen Klängen die Gäste beim Emscher­quell­fest. (Foto: Peter Gräber)

Bei strah­lendem Som­mer­wetter hatten die Emscher­ge­nos­sen­schaft und die Ver­walter Claudia und Gerd Drzisga am Sonntag (23.68.) zum Emscher­quell­fest ein­ge­laden. Zahl­reiche Holzwickeder und Aus­flügler aus Dort­mund und der Umge­bung nahmen die Gele­gen­heit wahr, den restau­rierten histo­ri­schen Emscher­quellhof zu besu­chen.

Eröffnet wurde das Emscher­quell­fest ab 11 Uhr mit einem öku­me­ni­schen Frei­luft­got­tes­dienst. Im Ver­lauf des Got­tes­dien­stes wurde auch die erste Enkel­tochter von Marion und Jenz Rother, dem Bür­ger­mei­ster von Holzwickede und stolzen Opa, auf den Namen Enja Sophie getauft. Die Tochter von Imke Rother und ihrem Mann Seba­stian wurde stan­des­gemäß mit echtem Emscher­wasser von Pfarrer Michael Nig­ge­baum getauft.

Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung

Nach dem Got­tes­dienst sorgte die Band „Sunshine Coco­nuts“ für kari­bi­sche Stim­mung beim Quell­fest. Die vier Musiker spielten auf ihren Steel­drums, die aus alten Ölfäs­sern her­ge­stellt wurde, Ever­greens und bekannte Rhythmen und mischten sich dabei unter das Publikum, das sich bestens unter­hielt.

Natür­lich infor­mierte die Emscher­ge­nos­sen­schaft auch wieder über den aktu­ellen Stand der Rena­tu­rie­rung der Emscher. Die jüng­sten Besu­cher konnten sich auch wieder an einem eigenen Infor­ma­ti­ons­stand der Bio­logen der Genos­sen­schaft über die Fauna und Flora in der Emscher infor­mieren. Die „Honig­diebe“ der Peter-Weiss-Gesamt­schule aus Unna ver­kauften Honig und ver­schie­dene andere Artikel rund um die Bienen und Honig­pro­duk­tion. In Imker­an­züge mit einem großen Netzhut auf dem Kopf gingen Schüler von Bank zu Bank und ver­kauften Honig und Wach­kerzen, die Besu­cher auch selbst her­stellen konnten an ihrem Stand.

Kulinarischer Schwerpunkt beim Emscherquellfest

Unver­kennbar hatte das dies­jäh­rige Emscher­quell­fest einen kuli­na­ri­schen Schwer­punkt. Die Bäckerei Freise bot Kaffee und leckeren Kuchen an. An einer mobilen Kuhbar-Kugel konnten sich Besu­cher mit leckerem Spei­seeis etwas Abküh­lung ver­schaffen. Und gleich nebenan lockte ein Frucht­mobil mit schmack­haften, erfri­schenden und gesunden Säften.

Gegen 14.30 Uhr öff­nete sich dann auch die ehe­ma­lige große Tenne im Emscherhof und die geneigten Besu­cher konnten den Ster­ne­koch Björn Freitag, vielen auch aus der WDR-Sen­dung „Der Vor­ko­ster“ bekannt, einmal live erleben. Außerdem konnten sie von dem Ster­ne­koch vor­be­rei­tete kleine Köst­lich­keiten pro­bieren und sich sein Koch­buch signieren lassen.

Ab 15 Uhr durften dann auch die jüng­sten Besu­cher ran und ihre Back­künste mit einer kom­pe­tenten Bäckerin aus­pro­bieren. Die fertig gebackenen Pro­dukte konnten die stolzen Nach­wuchs­bäcker anschlie­ßend mit ihren Eltern ver­kö­stigen.

Da direkt am Quellhof nur eine sehr begrenzte Anzahl von Park­plätzen zur Ver­fü­gung steht und ein Ver­kehrs­chaos ver­mieden werden sollte, setzten die Ver­an­stalter wieder den bewährten Shuttel­dienst von der Emscher­ka­serne zum Quellhof ein. Viele Holzwickeder nutzen aber auch die Gele­gen­heit, um bei dem herr­li­chen Wetter einen Aus­flug zu Fuß zum Quellhof zu unter­nehmen.

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Emscherquellfest


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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