Profilwerkstatt legt Grundlagen für neue Imagekampagne der Gemeinde

Ein Allein­stel­lungs­merkmal der Gemeinde Holzwickede und iden­ti­täts­stif­tend: die Emscher­quelle mit dem Quellhof der Emscher­ge­nos­sen­schaft. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Noch in diesem Jahr wird eine Image­kam­pagne anlaufen, mit der das Profil Holzwickedes als Emscher­quell­ge­meinde geschärft werden soll. Die Kam­pagne, die 50.000 Euro kosten darf, ist bereits vom Gemein­derat im ver­gan­genen Jahr als Bestand­teil des Gesamt­paktes des ISEK (Inte­griertes Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept) beschlossen worden. Sie soll u.a. Iden­tität stif­tende Orte in Holzwickede sichtbar machen und den Außen­auf­tritt der Gemeinde opti­mieren – ganz wie es die ISEK-Ziele for­dern.

Wer an der Kam­pagne mit­ar­beitet und wie die Kam­pagne ange­legt sein wird, ist noch offen, wie der lokale Wirt­schafts­för­derer, Stefan Thiel, meint Stefan Thiel. Wahr­schein­lich werde es auch einen Wer­be­pro­spekt und eine Anzei­gen­kam­pagne geben. Klar sei aller­dings, dass die neue Kam­pagne deut­lich über die Image­bro­schüren oder –filme der jüng­sten Ver­gan­gen­heit hin­aus­gehen soll. Schon wegen der zur Ver­fü­gung stehen finan­zi­ellen Mittel in Höhe von 50.000 Euro. „Damit haben wir die Mög­lich­keit, richtig etwas auf die Beine zu stellen“, meint Thiel. „Es könnte auch sein, dass das Thema Tou­rismus ange­gangen wird.“

50.000 Euro stehen für die Kampagne bereit

Feder­füh­rend ein­ge­bunden bei der Gestal­tung der Kam­pagne ist das Büro Heinze & Partner. Das Dort­munder Unter­nehmen führt bun­des­weit Stra­te­gie­be­ra­tung für den öffent­li­chen Sektor durch, wie Quar­tiere, Städte und Regionen ihre Zukunfts­fä­hig­keit stärken können. Aller­dings soll die Vor­be­rei­tung der Kam­pagne, ähn­liche wie das ISEK, auf einer mög­lichst breiten Basis erfolgen, so Thiel weiter. Dazu wird es Ende des Monats einen zwei­tä­gigen Work­shop (31. März/​1. April) geben, an dem Ver­treter des Büro Heinze, der Ver­wal­tung, der Politik und auch einige Bürger teil­nehmen werden. In dieser soge­nannten „Pro­fil­werk­statt“ sollen dann die inhalt­li­chen Grund­lagen für die Image­kam­pagne gelegt werden.

An der Pro­fil­werk­statt werden nur einige Bürger teil­nehmen, die wir dazu per­sön­lich ein­laden“, bestä­tigt Stefan Thiel. Grund­sätz­lich sei aber eine „breite Bür­ger­be­tei­li­gung ange­strebt“ zur Vor­be­rei­tung der Kam­pagne, ähn­liche wie es erfolg­reich beim ISEK prak­ti­ziert worden sei.

Imagekampagne


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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