So könnte das Gebäude des CVUA in Holzwickede aussehen. Doch das Grundstück lässt viele Gestaltungsvarianten offen, eines der Vorteile, warum man sich für den EcoPort entschieden hat. (Planungsskizze: CVUA)

Planungsstart für neues Laborzentrum des CVUA im EcoPort

So könnte das Gebäude des CVUA in Holzwickede aussehen. Doch das Grundstück lässt viele Gestaltungsvarianten offen, eines der Vorteile, warum man sich für den EcoPort entschieden hat. (Planungsskizze: CVUA)
So könnte das Gebäude des „Che­mi­sche und Vete­ri­när­un­ter­su­chungsamt West­falen“ (CVUA) in Holzwickede aus­sehen. Doch das Grund­stück lässt viele Gestal­tungs­va­ri­anten offen, eines der Vor­teile, warum man sich für den Eco­Port ent­schieden hat. (Pla­nungs­skizze: CVUA)

Nachdem im März zunächst der Kauf­ver­trag für eines der letzten großen Grund­stücke im Eco­Port geschlossen worden war, ist jetzt das kom­plette Ver­trags­werk rechts­kräftig abge­schlossen. Damit können die kon­kreten Pla­nungen für das neue „Che­mi­sche und Vete­ri­när­un­ter­su­chungsamt West­falen“ (CVUA) beginnen. Das Pro­jekt konnte durch eine inten­sive Zusam­men­ar­beit mit der Wirt­schafts­för­de­rung Kreis Unna und der Gemeinde Holzwickede auf den Weg gebracht werden. Das CVUA zieht seine vier Stand­orte Bochum, Arns­berg, Hagen und Hamm zusammen und baut dafür in Holzwickede eine neue Zen­trale.

Das Gebäude wird vor allem Labore beher­bergen, denn das CVUA führt im Rahmen des gesund­heit­li­chen Ver­brau­cher­schutzes unter anderem Unter­su­chungen an Lebens- und Fut­ter­mit­tel­proben auf gesund­heit­liche Unbe­denk­lich­keit durch und unter­sucht tie­ri­sches Pro­ben­ma­te­rial auf Krank­heits­er­reger. Dafür werden die Mit­ar­beiter der bis­he­rigen vier Stand­orte in Holzwickede zusam­men­ge­zogen.

200 Mitarbeiter von vier Standorten zusammengelegt

Trafen sich zum persönlichen Gespräch über die künftige Zusammenarbeit v.li.: Dr. Thorsten Münstedt (CVUA), Christian Grimm, Birgit Kastner, (CVUA) Stefan Thiel, Ulrike Drossel, Bernd Kasischke und Dr. Dirk Höhne (CVUA). (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Trafen sich im Januar 2019 zu einem per­sön­li­chen Gespräch über die künf­tige Zusam­men­ar­beit v.li.: Dr. Thor­sten Mün­stedt (CVUA), Chri­stian Grimm, Birgit Kastner, (CVUA) Stefan Thiel, Ulrike Drossel, Bernd Kasischke und Dr. Dirk Höhne (CVUA). (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Dem Ent­schluss zum Neubau ist daher auch ein langer Pro­zess vor­an­ge­gangen“, erklärt dazu Dr. Dirk Höhne aus dem Vor­stand des CVUA. Nur mit Bedacht habe man sich letzt­end­lich für den Umzug nach Holzwickede ent­schieden, „aber alle unsere Stand­orte sind sanie­rungs­be­dürftig und ent­spre­chen nicht mehr den Anfor­de­rungen, da war ein Neubau unum­gäng­lich.“ Rund 200 Mit­ar­beiter wird das Unter­nehmen mit nach Holzwickede bringen, „wir stehen in guten Gesprä­chen mit unseren Mit­ar­bei­tern, denn wir möchten natür­lich so viele unserer erfah­renen Kol­le­ginnen und Kol­legen mit­nehmen wie mög­lich“, so Höhne.

Doch es ist auch noch viel Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen. „Wir werden am Standort Holzwickede um die 40 Mil­lionen Euro inve­stieren, ein Labor-Pro­jekt in dieser Grö­ßen­ord­nung ist natür­lich ent­spre­chend kom­pli­ziert“, erläu­tert Dirk Höhne. So ist man gerade damit beschäf­tigt, einen Gene­ral­planer zu suchen, der das Pro­jekt durch­führen kann. „Das muss euro­pa­weit aus­ge­schrieben werden, das dauert dann natür­lich auch alles seine Zeit.“

40 Mio. Euro Investition – Grundsteinlegung 2022

Anfang kom­menden Jahres wird die dann nach einem Bewer­bungs- und Aus­wahl­ver­fahren beauf­tragte Firma mit den kon­kreten Bau­pla­nungen beginnen. „Archi­tek­to­nisch ist das nicht allzu auf­wändig. Da für unsere Labore bestimmte Decken­höhen von bis zu vier Metern von­nöten sind, bestimmen sie quasi das Äußere. Doch die ganze Technik funk­tional unter­zu­bringen, wird eine Her­aus­for­de­rung“, erklärt Höhne.

Mit der Grund­stein­le­gung rechnet der Vor­stand 2022, Anfang 2025 soll das neue CVUA dann in Betrieb gehen. Die Wirt­schafts­för­de­rung Kreis Unna (WFG) ver­mit­telte das pas­sende Grund­stück im Auf­trag der Gemeinde Holzwickede an die Behörde. „Vier Grund­stücke im Kreis Unna waren in der engeren Aus­wahl für das CVUA, das seit Jahren nach einem pas­senden Standort suchte. Dass die Ver­ant­wort­li­chen sich für Holzwickede ent­schieden haben, freut mich sehr“, so WFG-Pro­ku­ri­stin Karin Rose, die das Ansied­lungs­vor­haben im ver­gan­genen Jahr intensiv beglei­tete.

Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen“, WFG


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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