Freude über das Siegel und die Fahne dazu, v.li.: Tanja Flormann (Umweltbeauftragte der Gemeinde, Schulleiter Magnus Krämer mit den Schülern Laurenz und Johanna sowie Oliver Bellaire (BNE-Regionalzentrum). (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Paul-Gerhardt-Schule freut sich über Auszeichnung „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“

Brachten heute das Siegel an und hatten auch ein passendes banbner dabei: Tanja Flormann (li., Umweltbeauftragte der Gemeinde) und Oliver Bellaire (re., BNE-Regionalzentrum) mit Schulleiter Magnus Krämer und den Schülern Laurenz und Johanna (2.v.r.) (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Paul-Gerhardt-Schule in Hengsen ist mit dem Siegel „Schule der Zukunft in NRW“ ausgezeichnet worden. „Schule der Zukunft“ ist eine Kampagne, die seit 2003 in Nordrhein-Westfalen Schulen, Kindertagesstätten und Netzwerke begleitet und Möglichkeiten aufzeigt, wie junge Menschen in ihrer Schule oder Kita eine lebenswerte Zukunft mitgestalten können.

Im Frühjahr 2016 ist in NRW eine neue Projektphase der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ gestartet. Die Kampagne ist ein gemeinsames Angebot der für Schulen und Umwelt zuständigen Ministerien in NRW im Rahmen der Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft lernen NRW“.  Im Rahmen dieser Kampagne wurde die Paul-Gerhardt-Schule nun ausgezeichnet und erhielt für ihre Mitarbeit das Siegel „Schule der Zukunft NRW“.

Schwerpunkt Umweltbildung und Wildbienen

In der gleichlautenden Kampagne werden seit 2003 in NRW Schulen, Kindertagesstätten und Netzwerke begleitet und Möglichkeiten aufgezeigt, wie junge Menschen in ihrer Schule oder Kita eine lebenswerte Zukunft mitgestalten können. Durch die Teilnahme an der Kampagne sollen die Initiativen der Schulen, eine nachhaltige Entwicklung im Unterricht und Schulalltag unterstützt und mit öffentlichkeitswirksamen Auszeichnungsfeiern gewürdigt werden.  

Im Kampagnenzeitraum (2016 – 2020) waren aktuelle Zukunftsfragen wie der Klimaschutz, die Energiewende, ein nachhaltiger Konsum und die internationale Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens im Unterricht und im Schulalltag thematisiert in der Umsetzung möglich.

Die Paul-Gerhardt-Schule beteiligte sich im Netzwerk aller teilnehmenden Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Umweltbildung, gestützt durch ihr Engagement rund um die Honigbiene. Im Laufe des Kampagnezeitraumes kamen zusätzlich noch die Pflege von Wildbienen hinzu. „Da die Schule jeweils nur einen Schwerpunkt benennen darf, lag es nahe, sich mit Wildbienen zu bewerben. Die Kinder lieben alles rund um die Bienen und wir können gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem leisten“, so Schulleiter Magnus Krämer.

Auszeichnungsfeier muss leider ausfallen

Für die Paul-Gerhardt-Schule war es die erste Beteiligung an diesem Projekt. Angedacht ist die erneute Bewerbung im nächsten Zeitraum 2020 – 2024. „Ein Thema und Inhalt muss aber mit Schülern und Lehrern noch zusammen gefunden werden“, so Krämer.

Bis jetzt wurden für dieses Engagement im Bereich BNE in den letzten zwölf Jahren schon über 1500 Schulen, über 50 Kindertagesstätten sowie über 30 Netzwerke ausgezeichnet.

Durch das Coronaproblem muss die vorgesehene Auszeichnungsfeier, die den würdigen Abschluss des Projektes an der Paul-Gerhardt-Schule bilden sollte, leider ausfallen. „Umso mehr freuen wir uns heute über den Besuch der Umweltbeauftragten der Gemeinde, Tanja Flormann und den Netzwerkkoordinator des BNE-Regionalzentrums, Oliver Bellaire, von der Waldschule Cappenberg, die zusammen mit den Kindern das Siegel an der Schule anbrachten“, sagt Schulleiter Magnus Krämer.

Auszeichnung, Paul-Gerhardt-Schule


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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