Hofft, dass nach den jetzt anstehenden Klausurberatungen doch noch die schwarze Null im Haushakt stehen kann: Andreas Heinrich, stellvertretender Kämmerer der Gemeinde. mit dem gestern eingebrachten Haushaltsentwurf 2020. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Gemeinde investiert auf Pump: Rücklagen schmelzen wie Schnee in der Sonne

Mit einem um rd. 348.000 Euro ver­bes­serten Jah­res­er­gebnis weist der Gemein­de­haus­haltes für das Jahr 2018 ein ver­bes­sertes Jah­res­er­gebnis und Über­schuss von ins­ge­samt rd. 800.000 Euro aus. Über­führt wird dieser Jah­res­über­schuss, wie alle seit 2014, in die Rück­lagen der Gemeinde, die sich damit auf rd. 3,8 Mio. belaufen. Für das lau­fende Haus­halts­jahr 2019 werden vor­aus­sicht­lich noch einmal 300.000 Euro in den „Spar­strumpf“ der Gemeinde wan­dern können. Danach sinken die Aus­gleichs­rück­lagen der Gemeinde jedoch im freien Fall.

Visualisierung des niveaugleichen Bahnhofs Holzwickede: So stellen sich die Planer den mittleren Teil des Bahnhofs vor. (Bild: RHA)

Planung für Bahnhof: Visitenkarte der Gemeinde mit Durchstich zum Norden

Die Pla­nung zur Auf­wer­tung und Attrak­ti­vie­rung des Bahn­hofs Holzwickede und seines Umfeldes wurde am Diens­tag­abend von einer Ver­tre­terin des Archi­tek­tur­büros Rei­cher Haase im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss vor­ge­stellt. Wie Holzwickedes Bei­geord­neter Bernd Kasischke dar­legte, ist die Pla­nung des Ergebnis von ins­ge­samt fünf Work­shops zu diesem Thema, an denen in der Ver­gan­gen­heit Ver­treter aller Betei­ligten, dar­unter auch von Bahn und Flug­hafen Dort­mund, teil­ge­nommen haben.

Das Luftbild zeigt die Teilräume am Festplatz. Umgestaltet und ökologisch aufgewertet werden sollen die gelb umrandeten Bereiche. ( Bild: Urbanegestalt)

Erste Planungen für ökologisch umgestalteten Festplatz vorgestellt

Zwei Vari­anten zur Ent­sie­ge­lung der alten Roll­schuh­bahn und Umge­stal­tung des benach­barten Fest­platzes wurden von Uwe Nett­len­busch, Fach­be­reichs­leiter Tech­ni­sche Dienste der Gemeinde, im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss vor­ge­stellt. Die Vor­ent­würfe stammen vom Büro Urba­ne­ge­stalt Köln, dessen Refe­rent kurz­fri­stig abge­sagt hatte.