Im Zuge der Umgestaltung des Skaterparks an der Neuen Caroline soll auch die Lärmschutzwand grafisch gestaltet werden. Die Verwaltung will nun dazu von der Deutschen Bahn AG die Erlaubnis einholen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Ortsjugendring will geflüchtete Kinder aktiv in Ferienspaß einbinden: Ausschuss stellt 1.000 Euro dafür bereit

Im Zuge der Umgestaltung des Skaterparks an der Neuen Caroline soll auch die Lärmschutzwand grafisch gestaltet werden. Die Verwaltung will nun dazu von der Deutschen Bahn AG die Erlaubnis einholen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Im Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Soziales standen heute (13. Juni) gleich drei Anträge des Ortsjugendringes (OJR) auf der Tagesordnung. Allen drei Anträgen stimmte der Ausschuss mehrheitlich zu.

Unter der Überschrift „Aufholen nach Corona“ hatte der OJR beantragt, die in diesem Jahr zur Ausschüttung vorgesehenen Fördermittel zu erhöhen, um die Preissteigerungen und Inflation auszugleichen. Hintergrund: Seit 2018 stellt die Gemeinde für die nach den Richtlinien zur Jugendförderung 13.000 Euro in Jahr bereit, damit auch Gruppen und Initiativen der freien Jugendarbeit Maßnahmen und Projekte planen und durchführen können. In der Corona-Pandemie sind diese Mittel nicht verausgabt worden. Auch für dieses Jahr liegen bisher nur sieben Anträge vor mit einer voraussichtlichen Fördersumme von insgesamt 7.162 Euro. Auf Vorschlag der Verwaltung wird diese Summe nun um 20 Prozent auf 8.594 Euro erhöht, wie die Ausschussvorsitzende Stefanie Meier erklärt.

Bahn soll Umgestaltung Lärmschutzwand erlauben

Auf Antrag des Ortsjugendringes wird die Verwaltung außerdem Kontakt zur Deutschen Bahn AG aufnehmen und versuchen, die Erlaubnis einzuholen, die Lärmschutzwand an der Skateranlage an der neuen Caroline grafisch gestaltet zu dürfen. Die Lärmschutzwand soll im Zuge der Umgestaltung des Skaterparks erfolgen, wofür 3.000 Euro aus dem Haushalt bereitgestellt wurden. Da diese Mittel bereits verplant sind, sollen im nächsten Jahr ggf. weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

Schließlich hatte der Ortsjugendring Unterstützung beantragt, um die steigende Zahl von geflüchtete Kindern und Jugendlichen in Holzwickede über vorhandene Angebote der Jugendarbeit besser informieren zu können bzw. ihnen eine aktive Teilhabe daran zu ermöglichen. Aktuell leben 37 minderjährige geflüchtete Kinder und Jugendliche in den gemeindeeigenen Unterkünften. Mit den privat oder extern untergebrachten Minderjährigen geht der OJR bei steigender Tendenz von etwa 40 bis 50 geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Holzwickede aus. Die meisten davon stammen aus der Ukraine.

Angebote werden in ukrainische Sprache übersetzt

Der OJR möchte auf diese Kinder und Jugendlichen in besonderer Weise ihnen mit den vielseitigen Ferienspaßangeboten in Holzwickede auf sie zugehen und sie aktiv einbinden.

Für diesen Zweck wird die Gemeinde nun 1.000 Euro bereitstellen. Mit dem Geld möchte der OJR eine Übersicht aller Angebote und Veranstaltungen in ukrainischer und englischer Sprache erstellen.

AfJFSS, Ortsjugendring


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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