Vorsitzender des Ortsjugendringes Holzwickede: Jonas Beckmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ortsjugendring fordert organisatorische und finanzielle Hilfe durch Gemeinde ein

Vorsitzender des Ortsjugendringes Holzwickede: Jonas Beckmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Vorsitzender des Ortsjugendringes Holzwickede: Jonas Beckmann. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Bisher ist es nur der Kreis Unna, der einige wenige Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche als Ferienspaß in den Sommerferien anbietet. Der Holzwickeder Ortsjugendring (OJR) würde es natürlich gerne sehen, wenn auch in Holzwickede einige mehr Veranstaltungen angeboten werden könnten. Allein mit ehrenamtlichem Engagement ist das allerdings kaum zu leisten, weshalb hat der Ortsjugendring nun finanzielle und organisatorische Unterstützung durch die Gemeinde beantragt.

Die Corona-Pandemie hat die Bundesrepublik mit voller Härte getroffen, begründet Jonas Beckmann den Antrag des Ortsjugendringes, der sich als Interessenvertretung der Holzwickeder Jugend versteht. „Fast 200.000 Menschen sind am Coronavirus erkrankt, über 8.000 Menschen sind verstorben. Neben den gesundheitlichen Folgen ist auch die Wirtschaft stark getroffen. Die Bundes- und Landesregierung haben viele richtige und wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um schnellstmöglich den Weg aus der Krise zu finden.

Welcher Ferienspaß ist noch möglich?

„Doch was ist eigentlich mit den Kindern und Jugendlichen?“, so der OJR-Vorsitzende weiter. „Die vielen Kinder und Jugendlichen sind von der Krise besonders hart getroffen. Seit dem 16. März sind die Schulen geschlossen, Sportvereine, Freizeitstätten, Jugendcafés können nicht öffnen. Freunde können nur über die sozialen Medien getroffen werden.“ Auch wenn nach und nach so etwas wie „Normalität“ einkehre, sei es weiterhin eine schwierige und angespannte Situation für die Kinder und Jugendlichen.

Jonas Beckmann erinnert daran, dass es in den Sommerferien weitere Einschntte geben wird: Urlaube werden nicht wie gewohnt stattfinden können, Jugendfreizeiten mussten bereits abgesagt werden.

Vereine bleiben auf Stornokosten sitzen

Aus diesem Grund beantragt der Ortsjugendring, dass die Gemeindeverwaltung in enger Abstimmung mit den Vereinen ein Konzept erarbeiten soll, wie weitere Veranstaltungen in Holzwickede für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien durchgeführt werden können. Außerdem beantragt der Ortsjugendring die finanzielle Unterstützung von Vereinen und Verbänden, die aufgrund der Corona-Pandemie Jugendfreizeiten absagen mussten und nun die Stornokosten tragen müssen.

Der Antrag wurde diese Woche an Bürgermeisterin Ulrike Drossel übermittelt mit der Bitte um Weiterleitung zur Beratung und Entscheidung im zuständigen Fachausschuss.

Ortsjugendring


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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