Oliver Kaczmarek: ElterngeldPlus ein Gewinn für Familien und Unternehmen

Das EltergeldPlus ist eine neue Option für Eltern. (Foto: . (PK) Mehr Wahlmöglichkeiten für Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli geboren werden: Das ElterngeldPlus unterstützt Mütter und Väter, die in Teilzeit arbeiten, und bietet damit eine neue Option neben dem klassischen Elterngeld. Darauf weist die Elterngeldstelle beim Fachbereich Familie und Jugend des Kreises hin.   Viele Eltern wünschen sich, nach der Geburt ihres Kindes sowohl Verantwortung für die Familie zu übernehmen als auch rasch wieder in den Job einzusteigen. Wer dann wieder in Teilzeit arbeiten möchte, kann mit dem ElterngeldPlus das Elterngeldbudget besser ausschöpfen.   Das klassische Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Bislang galt: Wenn Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit arbeiteten, verloren sie dadurch einen Teil ihres Elterngeldanspruches. Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus ab dem 1. Juli. Künftig können Eltern, die in Teilzeit arbeiten, das ElterngeldPlus doppelt so lange erhalten. „Ein Elterngeldmonat wird also zu zwei ElterngeldPlus-Monaten“, erläutert Fachbereichsleiterin Sandra Waßen.   Wie das bestehende Elterngeld ersetzt das ElterngeldPlus das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100  Prozent. Es beträgt monatlich maximal die Hälfte des Elterngeldes, das den Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde, wird aber für den doppelten Zeitraum gezahlt.   „Wer nach der Geburt Teilzeiteinkommen erzielt, bekommt also mit dem ElterngeldPlus in der Summe mehr Elterngeld“, erläutert Waßen. Ein Elterngeldrechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  auf der Internetseite www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Monate mit Kind zu planen. Hier wird auch der so genannte Partnerschaftsbonus berechnet, der gilt, wenn sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes teilen und parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten.   Wie das Elterngeld muss auch das ElterngeldPlus schriftlich beantragt werden. Der Antrag steht neben weiteren Informationen auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Elterngeld, zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es in der Elterngeldstelle beim Kreis. Ansprechpartner sind Hans-Hermann Heeke, Tel. 0 23 03 / 27-29 58, E-Mail hans-hermann.heeke@kreis-unna.de, Frank Körber, Tel. 0 23 03 / 27-30 58, E-Mail frank.koerber@kreis-unna.de, Tanja Fischer, Tel. 0 23 03 / 27-31 58, E-Mail tanja.fischer@kreis-unna.de und Heike Koch, Tel. 0 23 03 / 27-32 58, E-Mail heike.koch@kreis-unna.de. )
Das Elter­geldPlus ist eine neue Option für Eltern. (Foto: (Foto: Karl Heinz Laube/pixelio.de)

Der hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete, Oliver Kacz­marek, sieht in dem neuen Eltern­geldPlus einen wei­teren Schritt zur bes­seren Ver­ein­bar­keit von Familie und Beruf. „Für Kinder, die ab dem 1. Juli 2015 geboren sind, können Mütter und Väter das neue Eltern­geldPlus in Anspruch nehmen. Dieser wei­tere Bau­stein für mehr Fle­xi­bi­lität ermög­licht es Eltern, für ihr Kind da zu sein und Ver­ant­wor­tung im Beruf zu über­nehmen“, so der hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek.

Eltern, die nach der Geburt des Kindes Teil­zeit arbeiten möchten, können die Bezugs­zeit des Eltern­geldes ver­län­gern: Aus einem Eltern­geld­monat werden zwei Eltern­geldPlus-Monate. Ent­scheiden Mütter und Väter sich, zeit­gleich mit ihrem Partner in Teil­zeit zu gehen – für vier auf­ein­an­der­fol­gende Monate lang par­allel und zwi­schen 25 bis 30 Wochen­stunden – bekommen sie mit dem Part­ner­schafts­bonus jeweils vier zusätz­liche Eltern­geldPlus-Monate.

Oliver Kacz­marek sieht die Wei­ter­ent­wick­lung des Eltern­geldes als wich­tigen Erfolg der Arbeit der großen Koali­tion: „Wir schaffen zusätz­liche Frei­räume für Fami­lien und stärken die part­ner­schaft­liche Auf­ga­ben­tei­lung. Das Eltern­geldPlus bringt mehr Fle­xi­bi­lität in die Eltern­zeit und erkennt den gesell­schaft­li­chen Trend an, dass Mütter früher wieder in ihren Beruf ein­steigen möchten – und Väter sich gerne mehr um ihre Kinder küm­mern wollen. Ein Gewinn für Fami­lien und Unter­nehmen und ein wei­terer Schritt zu einer neuen Fami­li­en­zeit.“

ElterngeldPlus

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