Das Nichtschwimmerbecken (mittleres Becken) im Freibad Schöne Flöte ist nicht mehr sanierungsfähig. Bis Ende August wird ein Konzept erarbeitet, wie es mit dem Holzwickeder Freibad weitergehen soll. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Nichtschwimmerbecken im Freibad Schöne Flöte nicht mehr sanierungsfähig

Das Nichtschwimmerbecken (mittleres Becken)  im Freibad Schöne Flöte ist nicht mehr sanierungsfähig. Bis Ende August wird ein Konzept erarbeitet, wie es mit dem Holzwickeder Freibad weitergehen soll.   (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Das Nicht­schwim­mer­becken (mitt­leres Becken) im Freibad Schöne Flöte ist nicht mehr sanie­rungs­fähig. Bis Ende August wird ein Kon­zept erar­beitet, wie es mit dem Holzwickeder Freibad wei­ter­gehen soll. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Das könnte sehr teuer werden für die Gemeinde: Das Nicht­schwim­mer­becken im Freibad Schöne Flöte steht bekannt­lich in der aktu­ellen Bade­saison nicht zur Ver­fü­gung, weil kurz vor Sai­son­er­öff­nung ein kapi­taler Schaden in dem Becken auf­ge­treten ist. Auf­grund einer seit Jahren schon auf­tre­tenden Osmo­se­bil­dung ist ein Span­nungs­riss im Becken­boden auf­ge­treten, der nahezu über die gesamte Länge des Beckens ver­läuft. Damit ist das Becken „nicht mehr sanie­rungs­fähig“, wie Betriebs­leiter Stefan Peters­mann heute (21. Juli) mit­teilt.

Konzept bis Ende August

Auf­grund des Alters der Aus­klei­dung aus glas­fa­ser­ver­stärktem Kunst­stoff (GFK) wäre eine Sanie­rung fahr­lässig, weil keine Gewähr­lei­stung einer aus­füh­renden Firma gegeben werden würde“, so Peters­mann weiter. „GFK im Außen­be­reich kann – je nach Bean­spru­chung und Güte zum Her­stell­zeit­punkt – durchaus nach 20 Jahren eine dau­er­haft schad­hafte Mate­ri­al­er­mü­dung auf­weisen, die wirt­schaft­lich irrepa­rabel ist und somit einen Total­schaden dar­stellt.“

In einem Arbeits­kreis mit Ver­tre­tern aus Politik und Ver­wal­tung wurde diese Sach­lage beraten. Eine Ent­schei­dung sei aller­dings noch nicht mög­lich, „da eine kon­krete Kon­zep­tion der­zeit ohne wei­tere Ana­lysen noch nicht seriös ent­wickelt werden kann“, so Peters­mann. Des­halb soll die bestehende Kon­struk­tion jetzt zunächst über­prüft werden. Der Eigen­be­trieb will gemeinsam mit einem Fach­büro die wei­tere Pla­nung nun intensiv vor­an­treiben. Gemein­sames Ziel ist es, ver­läss­liche Ent­schei­dungs­hilfen bis zur näch­sten Sit­zung des Betriebs­aus­schusses am 31. August zu ermit­teln.

Nichtschwimmerbecken, Schöne Flöte


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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