Neuer Spiel- und Bolzplatz Emscherpark kommt erst im nächsten Jahr

Die Bolzplätze der Gemeinde sind in katastroiphalerm Zustand und sollten noch dieses Jahr saniert werden: Auch der Bolzplatz an der Montanhydrauilikstraße ist unbespielbar. (Foto: peter Gräber)

Die Bolz­plät­ze der Gemein­de sind in kata­stro­pha­l­erm Zustand und soll­ten noch die­ses Jahr saniert wer­den: Auch der Bolz­platz an der Mon­tan­hy­drau­lik­stra­ße ist unbe­spiel­bar. (Foto: Peter Grä­ber)

Ein­stim­mig sprach sich der Aus­schuss für Jugend, Fami­lie, Senio­ren und Gleich­stel­lung in sei­ner Sit­zung heu­te (18.4.) in der Senio­ren-Begeg­nungs­stät­te dafür aus, die Erwei­te­rung un Umge­stal­tung des Spiel­plat­zes im Emscher­park und die Errich­tung eines klei­nen Bolz­plat­zes in der Gemein­de­mit­te im Rah­men des Stadt­ent­wick­lungs­kon­zep­tes (ISEK) erst im näch­sten Jahr durch­zu­füh­ren. Damit kön­nen die genann­ten Maß­nah­men, für die bereits 125.000 Euro im aktu­el­len Haus­halt bereit­ge­stellt wor­den sind, in die­sem Jahr nicht mehr ange­gan­gen wer­den. Die Ver­ta­gung der Maß­nah­men um ein wei­te­res Jahr wur­de zwar von allen Frak­tio­nen im Aus­schuss bedau­ert. Da jedoch im kom­men­den Jahr Aus­sicht auf För­de­rung der Maß­nah­men durch das Land  besteht, woll­te die Poli­tik die Ver­zö­ge­rung  bil­li­gend in Kauf neh­men – wenn auch mit Bauch­schmer­zen.

Für den Orts­ju­gend­ring erin­ner­te Alex­an­der Schie­weck dar­an, dass ein zen­tra­ler Bolz­platz eine der Top-Wün­sche der Holzwicke­der Jugend­li­chen ist. Das habe auch die Fra­ge­bo­gen-Umfra­ge des Orts­ju­gend­rin­ges im Vor­jahr gezeigt. Mit Blick auf die mög­li­chen För­der­mit­tel im näch­sten Jahr, woll­te sich aber auch der Orts­ju­gend­ring nicht gegen eine Ver­ta­gung der Maß­nah­me sper­ren. Alex­an­der Schie­weck appel­lier­te jedoch an die Gemein­de, wenig­stens die vor­han­de­nen Bolz­plät­ze noch in die­sem Jahr zu sanie­ren.  Deren Zustand sei wirk­lich mise­ra­bel. So sei der Bolz­platz an der Mon­tan­hy­drau­lik­stra­ße bei­spiels­wei­se gar nicht mehr bespiel­bar, weil der Rasen tie­fe Löcher auf­wei­se. „Vor einem der Tore muss­te sogar ein Tep­pich aus­ge­legt wer­den, weil man sonst im Schlamm stecken blei­ben wür­de nach einem Regen­guss.“

Gemeinde soll familienfreundliches Gütesiegel entwickeln

In der Sit­zung hat­te Alex­an­der Schie­weck zuvor die Arbeit des Orts­ju­gend­rin­ges vor­ge­stellt, der die Inter­es­sen von 17 loka­len Ver­ei­nen ver­tritt, die eine Jugend­ar­beit betrei­ben. Schie­weck stell­te auch die neue Home­page und das neue Logo des OJR vor. Zu den wich­tig­sten Akti­vi­tä­ten des OJR in die­sem Jahr zäh­len die Betei­li­gung am Feri­en­spaß-Pro­gramm, ein Tages­aus­flug nach Lon­don,  die Teil­nah­me an Nacht­fre­quenz: „Nacht der offe­nen Häu­ser“ sowie ver­schie­de­ne Spie­le­aben­de und locke­re Tref­fen. Nach­dem der Orts­ju­gend­ring vor zwei Jah­ren man­gels enga­gier­ter Jugend­li­cher vor dem Aus stand,  steht der OJR nach Anga­ben des Vor­sit­zen­den seit gerau­mer Zeit wie­der gut da und kann über man­geln­des ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment nicht kla­gen.

Als wei­te­rer Tages­ord­nungs­punkt stand in der Sit­zung der Antrag der CDU, ein Güte­sie­gel „fami­li­en­freund­li­che Gemein­de“ zu ent­wickeln zur Bera­tung an. Über­ein­stim­mend bezeich­ne­ten es alle Frak­tio­nen als  wich­tig und rich­tig, wenn sich die Gemein­de mög­lichst fami­li­en­freund­lich  dar­stellt. Des­halb wur­de der Antrag der CDU ein­stim­mig ange­nom­men. Ein­zel­hei­ten und Maß­nah­men sol­len jetzt erst in den Frak­tio­nen bera­ten wer­den.

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Dipl.-Journalist

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