Neue Dienstfahrzeuge: Kreis Unna setzt weiter auf E-Mobilität

Landrat Michael Makiolla (4.v.r.), Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (4.v.l.) und Holger Gutzeit (Leiter Zentrale Dienste, 2.v.r.) stellen gemeinsam mit Tanja Fityka (Sachgebietsleiterin Service und Logistik, r.), Tobias Reinhard (l.), Jochen Pfeiffer (3.v.l.), Marcus Wiesenthal (2.v.l., Mitarbeiter im Fuhrparkmanagement) und Thomas Weigel (Stadtwerke Unna, 3.v.r.) die neuen Fahrzeuge vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna )
Landrat Michael Makiolla (4.v.r.), Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (4.v.l.) und Holger Gutzeit (Leiter Zentrale Dienste, 2.v.r.) stellen gemeinsam mit Tanja Fityka (Sachgebietsleiterin Service und Logistik, r.), Tobias Reinhard (l.), Jochen Pfeiffer (3.v.l.), Marcus Wiesenthal (2.v.l., Mitarbeiter im Fuhrparkmanagement) und Thomas Weigel (Stadtwerke Unna, 3.v.r.) die neuen Fahrzeuge vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna )

Die Kreisverwaltung Unna geht in Sachen E-Mobilität weiter mit gutem Beispiel voran: Fünf neue Elektro-Fahrzeuge ersetzen fünf Diesel-Fahrzeuge. Die neuen E-Golfs stehen seit Mitte Oktober im Fuhrpark der Kreisverwaltung den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung.

„Sie ersetzen fünf Polo-Modelle mit Dieselmotor“, sagt Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk. „Damit sind unsere Mitarbeiter sauber, schnell und bequem unterwegs. Und Spaß macht es auch noch, die Fahrzeuge zu fahren.“ Die Golfs verfügen nämlich über ein 1-Gang-Getriebe, das unterbrechungsfrei beschleunigt – und das völlig geräuschlos.

Gute Erfahrung mit E-Fahrzeug

Die fünf neuen E-Golfs sind dabei nicht die einzigen Fahrzeuge mit Elektromotor am Kreishaus. Im Jahr 2016 hat der Kreis Unna bereits einen BMW i3 in seinen Fuhrpark aufgenommen. „Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, sagt Holger Gutzeit, Leiter der Zentralen Dienste. „Die Mitarbeiter fahren gerne mit dem Fahrzeug. Auch diese Rückmeldungen haben uns dazu veranlasst, weiter auf E-Mobilität zu setzen.“

Die Golfs sind geleast und lassen sich äußerlich kaum von einem Golf mit Benzinmotor unterscheiden. Ein e-Golf wiegt rund 1.600 Kilogramm, ist 4,3 Meter lang und 1,8 Meter breit. Angetrieben wird der VW von einem Motor mit 85 kW – das entspricht rund 115 PS. Als Höchstgeschwindigkeit sind 140 km/h angegeben. Die Reichweite liegt – je nach Fahrweise – zwischen 140 und 190 Kilometern.

Ökostrom für Klimaschutz

In der Kreishaus-Garage stehen zum Laden der Autos eigene Steckdosen zur Verfügung. Sie werden mit Ökostrom von den Stadtwerken Unna beliefert. „Damit sind wir völlig klimaneutral unterwegs“, sagt Dr. Wilk. „Und dass mit unseren Fahrzeugen jetzt fünf E-Fahrzeuge mehr im Kreis Unna unterwegs sind, soll auch ein Zeichen sein: Für alltägliche Fahrten sind E-Fahrzeuge bestens geeignet.“ (PK | PKU)

Dienstwagen, Kreis Unna

Comments (3)

  • Diese Augenwischerei ob der Umweltfreundlichkeit dieser E-Autos ist einfach nur noch unerträglich. Diese ach so tollen umweltfreundlichen Karren haben schon vor dem ersten Meter auf der Straße derart viel in die Atmosphäre emittiert (Herstellung der Batterien in CHINA, dem Umweltschoner überhaupt, Transport nach Europa per Schiff… ), aber das interessiert ja keine Sau. Btw. sind übrigens die meisten Feinstäube auf die Reifen zurückzuführen, u.a. wegen des Ruß, was der Gummierung beigemischt wurde. Nach meinen Informationen haben E-Autos auch Reifen, oder? Und wenn die Akkus irgendwann mal entsorgt werden wird es wieder lustig.
    Also: alles wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Eine ganzheitliche Betrachtung hilft eben, die Dinge einzuordnen. Nichts für ungut.

  • Alle Autos beziehen Teile aus Fernost, egal ob E-Autos oder Verbrenner. Jeder PKW erzeugt bei der Produktion und beim Transport der Teile zur Fabrik Emissionen. E-Autos haben aber im Gegensatz zum Benzin- und Diesel-Motor den Vorteil, daß während des Betriebes deutlich weniger Schadstoffe erzeugt werden. Und die Lebensdauer eines PKW ist sicher deutlich länger als die Herstellung, daher hat das E-Auto bei der Umeltverträglichkeit die Nase vorn.

    Natürlich muß die Entwicklung die Entsorgung der Batterien stärker vorantreiben. Es kann nicht sein, daß wir jetzt mit E-Autos für unsere Umwelt Gutes tun und uns in einigen Jahren das Problem einholt und wir die grundsätzlich positiven Faktoren wieder zunichte machen.

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