Landrat Mario Löhr (l.), die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Leonie Engelhardt (7. v. l.) und zahlreiche Mitglieder des Personalrats, inklusive Jugend- und Auszubildendenvertretung, sagen "Nein" zu Gewalt an Frauen. (Foto: Giuliana Flormann - Kreis Unna.)

„Nein zu Gewalt an Frauen“: Zeichen am Kreishaus und auch in Holzwickede

 Landrat Mario Löhr (l.), die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Leonie Engelhardt (7. v. l.) und zahlreiche Mitglieder des Personalrats, inklusive Jugend- und Auszubildendenvertretung, sagen "Nein" zu Gewalt an Frauen. (Foto: Giuliana Flormann - Kreis Unna.)
 Landrat Mario Löhr (l.), die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Leonie Engelhardt (7. v. l.) und zahlreiche Mitglieder des Personalrats, inklusive Jugend- und Auszubildendenvertretung, sagen „Nein“ zu Gewalt an Frauen. (Foto: Giuliana Flormann – Kreis Unna.)

Seit 40 Jahren setzen sich Menschenrechtsorganisationen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen ein. Rund um den 25. November fand in diesem Jahr auch eine landesweite Aktionswoche statt. Am Donnerstag selbst wurden am Kreishaus in Unna Fahnen des Hilfetelefons sowie der Organisation Terre des Femmes gehisst: Am Abend strahlte das Kreishaus im Rahmen der „Orange your City“-Aktion in Orange.  

„Es ist mir wichtig, dass wir auch in diesem Jahr am Kreishaus wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und auf Hilfsangebote aufmerksam machen“, unterstrich Landrat Mario Löhr, während die Fahnen vor dem Kreishaus im Wind flatterten. Auch in Holzwickede und vielen anderen Kommunen wehten gestern Fahnen mit Hinweisen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Zum ersten Mal leuchteten öffentliche Gebäude in allen zehn Kommunen des Kreises im Rahmen der „Orange your City“-Aktion der Union deutscher Zonta Clubs. Am Kreishaus in Unna bestrahlten orange Scheinwerfer den Eingangsbereich. In Holzwickede war der Marktplatz orangefarben illuminiert. Über 80 weitere Gebäude, wie Rathäuser, Kirchen, Geschäfte und Restaurants nahmen kreisweit an der Aktion teil.

Hilfsangebote

Die Aktionen sollen auch betroffenen Frauen Mut machen, sich entweder bei der Frauenberatungsstelle des Frauenforums unter Tel. 0 23 03 8 22 02 zu melden oder das rund um die Uhr erreichbare Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ anzurufen. Die Einrichtung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gibt es seit 2013 als Ergänzung zu den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Als erstes bundesweites Angebot ist das Hilfetelefon an 365 Tagen im Jahr unter Tel. 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erreichbar – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Sprachen. PK | PKU

Gewaltschutz


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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