Medienentwicklungsplan sieht Investitionen von 1,13 Mio. Euro bis 2024 vor

Im Schul­aus­schuss am Mitt­woch­abend wurde auch der Ent­wurf des Medi­en­ent­wick­lungs­plan 2019 bis 2024 durch das beauf­tragte Büro Süd­west­falen-IT (SIT) vor­ge­stellt.

Der Medi­en­ent­wick­lungs­plan sieht einen Inve­sti­ti­ons­be­darf von ins­ge­samt 1,13 Mio. Euro in den näch­sten fünf Jahren vor sowie jähr­liche kon­sum­tive Kosten von 61.500 Euro. Wie die Ver­wal­tung infor­mierte, wurden bereits Mittel in Höhe von 200.000 Euro im Haus­halts­jahr bereit­ge­stellt. In den kom­menden Klau­sur­be­ra­tungen werden die Frak­tionen nun ent­scheiden müssen, in wel­chen Haus­halts­jahren die noch feh­lenden rd. 940.000 Euro bereit­ge­stellt werden sollen.

Erwartung an Digitalpakt gedämpft

Zu Beginn der Vor­stel­lung hatte Holzwickedes Bei­geord­neter Bernd Kasischke die Erwar­tungen an För­der­mittel aus dem Digi­tal­pakt des Bundes etwas gedämpft. Es sei zwar richtig, dass die Gemeinde aus dem Digi­tal­pakt bis zu 480.000 Euro erwarten kann. Die För­der­richt­li­nien für die Ver­gabe dieser Mittel seien jedoch ent­täu­schend: „Ein­fach geht anders“, so Kasischke. Mit den Moda­li­täten der Ver­gabe der Mittel aus dem Digi­tal­pakt seien „alle Schul­träger über­ein­stim­mend sehr unzu­frieden“, so der Bei­geord­nete weiter. „So kann es etwa pas­sieren, dass schnelle Kom­munen bestraft werden.“ Auch könne eine Schule nur maximal 25.000 Euro für End­ge­räte erwarten.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.