Lohnende UKBS-Beteiligung für Gemeinde Holzwickede

Mat­thias Fischer – hier im Bild rechts mit dem Auf­sichts­rats­vor­sit­zenden Theodor Rieke – lenkt seit dem 1. Juli 2007 als Geschäfts­führer die Geschicke des kom­mu­nalen Woh­nungs­un­ter­neh­mens UKBS. (Foto: UKBS)

Die Betei­li­gung der Gemeinde Holzwickede an der Unnaer Kreis-Bau- und Sied­lungs­ge­sell­schaft (UKBS) bleibt wei­terhin attraktiv. Das kam jetzt bei Vor­lage des Jah­res­ab­schlusses 2017 aber­mals deut­lich zum Aus­druck. Trotz des anhal­tend starken Enga­ge­ments bei der Moder­ni­sie­rung und Sanie­rung des Alt­be­standes wie auch auf dem Neu­bau­sektor ist die UKBS in der Lage, für das abge­lau­fene Geschäfts­jahr 2017 wieder eine satte Divi­dende an die Gesell­schaf­ter­kom­munen aus­zu­schütten.

Der ent­spre­chende Beschluss fiel jetzt in einer gemein­samen Sit­zung von Auf­sichtsrat und Gesell­schaf­tern mit den Stimmen der Holzwickeder Monika Mölle und Theodor Rieke (Auf­sichtsrat) sowie Frank Laus­mann (Gesell­schaf­ter­ver­treter) ein­stimmig. Danach ent­fällt auf die Gemeinde Holzwickede bei einer Betei­li­gung von zwei Pro­zent eine Divi­dende von 12 480 Euro.

Die von Geschäfts­führer Mat­thias Fischer im Jah­res­ab­schluss 2017 vor­ge­legten Zahlen sind ein deut­li­cher Beweis eines erfolg­rei­chen Geschäfts­jahres. So hat sich die Bilanz­summe auf knapp 110 Mio. Euro (Vor­jahr 106,6 Mio.) erhöht. Die Anzahl der Woh­nungen im gesamten Betreu­ungs­ge­biet des kom­mu­nalen Unter­neh­mens ist zum Ende des Jahres 2017 auf 2.963 Ein­heiten mit ins­ge­samt 209.532 qm ange­stiegen; vor fünf Jahren waren es noch 2.827 Woh­nungen mit gesamt 195.855 qm. Der­zeit ver­fügt die UKBS in Holzwickede über 184 Woh­nungs­ein­heiten.

Auf „Augenhöhe“ mit großen Unternehmen der Region

Wirt­schafts­prüfer Richard Eng­bert vom Ver­band der Woh­nungs­wirt­schaft Rhein­land West­falen testierte dem Unter­nehmen „geord­nete wirt­schaft­liche Ver­hält­nisse“. In der Sit­zung von Auf­sichtsrat und Gesell­schaf­tern unter Lei­tung des Holzwickeder Kreis­tags­ab­ge­ord­neten Theodor Rieke in Unna erteilte der Prüfer den „unein­ge­schränkten Bestä­ti­gungs­ver­merk“. Mehr noch: Er hob hervor, dass sich die UKBS im betriebs­wirt­schaft­li­chen Ver­gleich, dem so genannten „Bench­mar­king“, nicht zu ver­stecken braucht und sich „auf Augen­höhe“ mit großen Unter­nehmen in der Region befindet.

Bei einem Invest von rund 24 Mio. Euro in den zurück­lie­genden fünf Jahren in den Gesell­schaf­ter­kom­munen ist die Woh­nungs­miete nahezu kon­stant geblieben. Sie erhöhte sich in Holzwickede seit 2013 ledig­lich um 26 Cent auf 4,84 Euro im Durch­schnitt. Das ver­an­lasste Auf­sichts­rats­vor­sit­zenden Rieke zu der Fest­stel­lung: „Wichtig ist für unsere UKBS, dass wir bezahl­baren Wohn­raum erhalten und neuen schaffen können.“

Getreu diesem Grund­satz inve­stierte das kom­mu­nale Woh­nungs­un­ter­nehmen im abge­lau­fenen Jahr genau 3,920 Mio. Euro in die Instand­hal­tung, also rech­ne­risch 18,96 Euro pro Qua­drat­meter. Auf die Woh­nungen in der Gemeinde Holzwickede ent­fielen dabei 163.000 Euro für not­wen­dige Sanie­rungen und Klein­re­pa­ra­turen sowie für die Gestal­tung des Spiel­platzes im Bruch.

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