Sein Verlag Edition Memoria erhält den Literaturtaler 2020: Der Kunstsammler und Verleger Thomas B. Schumann vor einem seiner Bilder in der Ausstellung NACH NORDEN auf Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Literaturtaler 2020 an Thomas B. Schumann: Haus Opherdicke zeigt seine Sammlung

Sein Verlag Edition Memoria erhält den Literaturtaler 2020: Der Kunstsammler und Verleger Thomas B. Schumann vor einem seiner Bilder in der Ausstellung NACH NORDEN auf Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Sein Verlag Edition Memoria erhält den Literaturtaler 2020: Der Kunstsammler und Verleger Thomas B. Schumann vor einem seiner Bilder in der Ausstellung NACH NORDEN auf Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Künstlerinnen und Künstler, die während des 2. Weltkriegs vor den Nazis ins Exil flüchteten. Darum dreht sich nicht nur die aktuelle Ausstellung NACH NORDEN im Museum Haus Opherdicke, es ist ein Thema, dem sich Kunstsammler und Verleger Thomas B. Schumann vor 25 Jahren unter dem Namen „Memoria“ angenommen hat. Neben Malereien, gehören auch literarische Texte zu seiner Sammlung, für die Schumann nun den Literaturtaler 2020 verliehen bekommt.  

Der Literaturtaler 2020 wird im Rahmen der aktuellen Frankfurter Buchmesse an den Verlag Edition Memoria verliehen – dieses Jahr online. Hautnah hingegen können Interessierte die Kunstsammlung Memoria von Thomas B. Schumann auf Haus Opherdicke, Dorfstraße 29, erleben. Die Werke aus der Sammlung des Preisträgers werden noch bis zum 7. Februar im Museum ausgestellt: dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Ölgemälde und Grafiken

Die Künstlerinnen und Künstler Ernst Martin Benedikt, Otto Ehrich, Erwin Graumann, Eric Johansson, Bruno Krauskopf, Lotte Laserstein, Helga Leiser-Fejne, Rudi Lesser, Rolf Nesch, Hilde Rubinstein, Hugo Steiner-Prag, Hans Tombrock, Peter Weiss und Paul Wieghardt sind mit Ölgemälden und Grafiken in der Ausstellung vertreten. Werke der zeitgenössischen und in Schweden geborenen Künstlerin Ann Böttcher holen das Thema in die Gegenwart.  

Erhöhte Hygienemaßnahmen, eine Maximalbesucherzahl, geregelte Wegeführung und Bodenmarkierungen sollen das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren und Besucherinnen und Besucher sowie das Personal schützen. Ein Besuch der Ausstellung ist nur mit einer mitgebrachten Mund-Nasen-Bedeckung möglich.  

Telefonische Terminvereinbarung

Um Wartezeiten zu vermeiden, sollen sich Besucherinnen und Besucher unter Tel. 0 23 01 / 9 18 39 72 (Besucherservice Museum) melden und einen Termin fest vereinbaren. Ab 10.30 Uhr wird im Stundentakt an den Öffnungstagen der Einlass ins Museum Haus Opherdicke durch Zeitfenster-Eintrittskarten geregelt. Mehr Infos zu der Ausstellung gibt es auf kreis-unna.de/haus-opherdicke. PK | PKU

NACH NORDEN, Thomas B. Schumann

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