Alexa Hennig von Lange. Foto: Marie Haefner

Lesungen und Musik auf Haus Opherdicke: #LiteraturSommerHellweg

Svenja Gräfe ist als Autorin auch dabei. Foto: Constantin Timm
Svenja Gräfe ist als Autorin mit ihrem Roman „Frei­raum“ auch dabei. (Foto: Con­stantin Timm)

Der #Lite­ra­tur­Som­mer­Hellweg macht Sta­tion auf Haus Opher­dicke und bringt gran­diose Autorinnen in das histo­ri­sche Was­ser­schloss. Inspi­riert durch die Aus­stel­lung „Die Neue Frau“ lesen unter anderem Alexa Hennig von Lange und Tanja Raich am 10. August an der Dorf­straße 29 in Holzwickede aus ihren aktu­ellen Romanen.

Die Grup­pen­aus­stel­lung „Die Neue Frau – Künst­le­rinnen als Avant­garde“ ist noch bis zum 18. August auf Haus Opher­dicke zu sehen – die Ver­an­stal­tung „Starke Frauen – Starke Stimmen“ am 10. August gehört zum Rah­men­pro­gramm und kann somit als krö­nender Abschluss der Aus­stel­lung gesehen werden. Pas­send rückt der letzte Punkt des Rah­men­pro­gramms spe­ziell die Lite­ratur von Frauen ins Licht. Und Musik gibt es auch.

Kampfsterne

Alexa Hennig von Lange. Foto: Marie Haefner
Alexa Hennig von Lange. (Foto: Marie Haefner)

Markus Lanz lobt das Buch „Kampf­sterne“ von Alexa Hennig von Lange als einen „gran­diosen Roman“ und die Süd­deut­sche Zei­tung lobt die Autorin auf­grund ihrer „Schärfe und Dichte“ ihrer Schreib­weise. Ihr ist mit ihrem Buch „Kampf­sterne“ offenbar ein großer Wurf gelungen. Davon können sich alle Lite­ra­tur­in­ter­es­sierten am 10. August um 17 und 20 Uhr im Skulp­tu­ren­park selbst über­zeugen. Es geht darin um den Sommer 1985, in dem Boris Becker Wim­bledon gewann, vier Flug­zeuge inner­halb eines Monats abstürzten und Rock­stars bei Life Aid für Afrika sangen. In diese Zeit setzt die Autorin drei Fami­lien, die am Stadt­rand zu zer­bre­chen drohen. Alexa Hennig von Lange erzählt damit die Geschichte von Eltern und ihren Kinder. Sie erzählt von Ideo­lo­gien, Liebe, Äng­sten und Feh­lern.

Jesolo

Tanja Raich liest auf Haus Opherdicke. Foto: Kurt Fleisch
Tanja Raich liest auf Haus Opher­dicke. (Foto: Kurt Fleisch)

Auch „Jesolo“ von Tanja Raich hat die Kri­tiker über­zeugt: „Ein ehr­li­ches, eman­zi­piertes Buch“ und „beklem­mend und erhel­lend“ beschei­nigen sie dem Roman. Darin geht es um eine unge­plante Schwan­ger­schaft, die das Leben der jungen Andrea auf den Kopf stellt.

Sie muss plötz­lich Dinge tun, die sie nie wollte: einen Kredit auf­nehmen, im Haus der Schwie­ger­el­tern wohnen und sich mit der Mut­ter­rolle iden­ti­fi­zieren. Sie liest um 16 und 19 Uhr im Hof.

Freiraum

Außerdem zu Gast im Haus: Svenja Gräfen mit ihrem Roman „Frei­raum“ (17 und 20 Uhr im Hof). Sie erzählt von einem Paar, das der Frage nach­geht: „Wie wollen wir leben?“ und aus der Stadt aufs Land zieht. Außerdem kommt Inge Meyer-Diet­rich mit Tochter Sarah. Sie erzählen um 16 und 19 Uhr im Park von ihrer Lei­den­schaft für die Lite­ratur. Musik gibt es um 15, 18 und 21 Uhr in der Scheune von den „Zuc­chini Sistaz“ aus Mün­ster. Sie spielen Swing-Songs aus den 20er bis 50er Jahren.

Der Ein­tritt ist frei. PK | PKU

  • Termin: Samstag (10. August), ab 16 Uhr, Haus Opher­dicke, Dorfstr. 29a

Gruppenausstellung, Lesung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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