Landrat trifft Kanzlerin: Breitbandausbau vorantreiben

Landrat Michael Makiolla (Foto: Linda Peloso - Kreis Unna)
Landrat Michael Makiolla (Foto: Linda Peloso – Kreis Unna)

Her­stel­lung gleich­wer­tiger Lebens­ver­hält­nisse in den Regionen, Kom­mu­nal­fi­nanzen, Energie- und Ver­kehrs­wende, Moder­ni­sie­rung der kom­mu­nalen Infra­struktur, Breit­band­ausbau und mehr: Die The­men­liste ist ebenso lang wie der Gesprächs­be­darf von NRW-Kom­mu­nal­spitzen gegen­über der Bun­des­re­gie­rung groß.

Auch Landrat Michael Makiolla ist auf die Gespräche gespannt, die bei der für den 6. und 7. Juni ter­mi­nierten Land­rä­te­kon­fe­renz in Berlin mit Ver­tre­tern der Bun­des­re­gie­rung geführt werden. Kon­krete Infor­ma­tionen erhofft er sich unter anderem zum Breit­band­ausbau, denn: „Der beschlos­sene Koh­le­aus­stieg ist ein tiefer Ein­schnitt für unseren Wirt­schafts­standort. Wenn der neu­er­liche Struk­tur­wandel gelingen und modernes Gewerbe und Indu­strie auf den alten Flä­chen ein­ziehen sollen, müssen wir selbst­ver­ständ­lich auch über moderne, schnelle Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wege ver­fügen.“

Gespannt ist Makiolla eben­falls auf die Aus­sagen im Zusam­men­hang mit der Her­stel­lung gleich­wer­tiger Lebens­ver­hält­nisse. „Der Kreis finan­ziert sich nach wie vor fast zur Hälfte über die All­ge­meine Kreis­um­lage. Das bedeutet: Die kreis­an­ge­hö­rigen Städte und Gemeinden haben seit vielen Jahren nur eine kleine „freie Spitze“, um vor Ort und im Sinne eines attrak­tiven Lebens­raums gestalten zu können.“

Landrat Michael Makiolla ficht des­halb seit Jahren vehe­ment für eine Ver­än­de­rung des Finanz­sy­stems. „Die Kreise brau­chen eigene Ein­nahmen. Erst dann werden die kreis­an­ge­hö­rigen Städte und Gemeinden ent­la­stet und beide Seiten inner­halb der kom­mu­nalen Familie wirk­lich zu Part­nern auf Augen­höhe.“ PK | PKU

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