Länger Unterhaltsvorschuss für Kinder: Gesetz tritt in Kraft

Der Bund will Allein­er­zie­hende stärker unter­stützen und weitet des­halb die Gruppe der­je­nigen, die Anspruch auf Unter­halts­vor­schuss haben, sowie die Zah­lungs­dauer aus. Das ent­spre­chende Gesetz ist jetzt in Kraft getreten. Bereits gestellte Anträge sowie neue können damit bear­beitet werden.

Zwei zen­trale Punkte sind neu im Gesetz: Kinder bis zum zwölften Geburtstag können künftig ohne zeit­liche Ein­schrän­kung Unter­halts­vor­schuss erhalten. Außerdem kann für Kinder bis zum 18. Lebens­jahr eben­falls der Vor­schuss bean­tragt werden. Zuvor war die Lei­stungs­dauer auf sechs Jahre und bis zum Alter von zwölf Jahren des Kindes begrenzt.

Gesetz gilt rückwirkend

Allein­er­zie­hende können ab sofort rück­wir­kend zum 1. Juli, dann sollte das Gesetz ursprüng­lich ver­ab­schiedet werden, einen Antrag stellen. Das heißt, wer am 1. Juli einen berech­tigten Anspruch nach dem neuen Gesetz gehabt hätte, aber erst im Sep­tember einen Antrag stellt, bekommt rück­wir­kend Geld für die Monate Juli und August. Damit möchte der Gesetz­geber der ver­spä­teten Ver­kün­dung des Gesetzes Rech­nung tragen. (PK | PKU)

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.