Kreis weist auf Baumschutz hin: Baum und Busch sind oft geschützt

In der freien Landschaft ist das Trimmen oder gar Fällen von Bäumen weiterhin nicht erlaubt. Darauf macht der Kreis Unna aufmerksam. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

In der frei­en Land­schaft ist das Trim­men oder gar Fäl­len von Bäu­men wei­ter­hin nicht erlaubt. Dar­auf macht der Kreis Unna auf­merk­sam. (Foto: P. Grä­ber — Emscherblog.de)

Wenn Bäu­me und Büsche im Weg ste­hen, grei­fen vie­le zu Ket­ten­sä­ge, Axt und Ast­sche­re. Was sie dabei nicht ahnen: Ste­hen die­se in der frei­en Land­schaft, ist das Fäl­len und Trim­men von Grün nicht erlaubt. Das gilt für alle Bäu­me und Gehöl­ze – unab­hän­gig von Art, Umfang und Grö­ße.

Die freie Land­schaft ist der Bereich, der sich außer­halb von Ort­schaf­ten befin­det und wird daher auch Außen­be­reich genannt“, sagt Mario Masell vom Fach­be­reich Natur und Umwelt. „Die Ort­schaft selbst ist der Innen­be­reich. Die Gren­zen sind nicht leicht zu erken­nen. Ein Blick in den Geo­ser­vice des Krei­ses oder auch ein Anruf kön­nen Klar­heit brin­gen.“

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe

Wer ohne sich zu infor­mie­ren zu Ket­ten­sä­ge, Axt und Ast­sche­re greift, dem droht ein Buß­geld. Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, die an der Gren­ze zum Außen­be­reich oder sogar im Außen­be­reich selbst woh­nen, wis­sen nicht immer, dass der Strauch hin­ter dem Gar­ten geschützt ist. „Für Fäl­lun­gen, Grün­schnitt und Ähn­li­ches muss ein Antrag bei der unte­ren Natur­schutz­be­hör­de gestellt wer­den“, sagt Masell.

Wer Fra­gen hat oder direkt einen Antrag stel­len möch­te, kann sich an Mario Masell von der unte­ren Natur­schutz­be­hör­de wen­den. Er ist erreich­bar unter Tel. 0 23 03 / 27 — 12 70 oder per E-Mail an mario.masell@kreis-unna.de.

Mario Masell von der unte­ren Natur­schutz­be­hör­de hat noch einen Hin­weis zum Fäl­len von Bäu­men und Zurück­schnei­den von Sträu­chern: „Am 1. März beginnt das bun­des­wei­te Fäll- und Schnitt­ver­bot. Ab dann dür­fen Bäu­me und ande­res Gehölz nicht mehr radi­kal zurück­ge­schnit­ten wer­den, um nisten­de Vögel zu schüt­zen.“ Das Ver­bot gilt bis zum 30. Sep­tem­ber. Wer also vor­hat, Grün zu schnei­den, soll­te sich recht­zei­tig an die Behör­de wen­den. (PK | PKU)

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