Krähenpopulation rückläufig: Vergrämung an Aloysiusschule nicht erforderlich

Die Zahl der Brutpaare hat in der Gemeinde um 20 Prozent abgenommen: die gemeine Saatkrähe (Foto: Wikipedia – Andreas Trepte)

Die Bürger im Bereich der Hauptstraße 64 und der Aloysiusschule werden sich weiter mit der Krähensituation abfinden müssen. Allerdings ist die Zahl der Brutpaare gegenüber dem Vorjahr auch rückläufig.

Wie die Umweltbeauftragt der Gemeinde Tanja Flormann in der letzten Umweltausschusssitzung vor der Sommerpause mitteilte, fand während der Brutzeit im Mai ein gemeinsamer Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde am Standort Hauptstraße 64/ Aloysiusschule statt. Die erneute Begutachtung der Krähensituation lieferte allerdings keine neuen Erkenntnis bezüglich der Vergrämungsmöglichkeiten an diesem Standort.

20 Prozent weniger Brutpaare dieses Jahr

Entscheidend sei die auf dem gegenüberliegenden Kirchgrundstück ansässige Krähenkolonie, welche bislang nicht vergrämt wird. „Die unmittelbare Nähe der Baumbestände führt dazu, dass auch künftig von keiner Veränderung der Situation auszugehen ist“, so die Umweltbeauftragte. Weitere Maßnahmen seien aber auch deshalb nicht erforderlich, weil sich der Schulhof im rückwärtigen Bereich des Grundstücks befinde und der Verschmutzungsgrad durch die Krähen nur gering sei.

Durch den Kreis Unna wurden außerdem die aktuellen Populationsbestände übermittelt. Danach ist die Anzahl der Brutpaare im Gemeindegebiet insgesamt rückläufig und hat im Vergleich zum Vorjahr (241 Paare) um rund 20 Prozent abgenommen (195 in 2020), sodass sich die Problemlage in Holzwickede grundsätzlich entschärft habe.

Saatkrähen


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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