Kostenloser Wohnungscheck hilft Hürden fürs Wohnen im Alter zu erkennen

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Wer in einer Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus alt werden möchte, muss einiges beachten: ein kosten­loser Woh­nungs­check lohnt sich. (Foto: unclelkt – CC0)

Der Emscher­blog berichtet in einer kleinen Arti­kel­serie über die Ange­bote der Pflege- und Wohn­be­ra­tung. Lesen Sie heute in Teil sechs: der kosten­lose Woh­nungs­check.

Wer in einer Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus alt werden möchte, muss einiges beachten. Grund­le­gende Ver­än­de­rungen sind in Häu­sern mit meh­reren Woh­nungen nicht ohne Wei­teres mög­lich. Es lohnt sich daher, früh­zeitig einen Woh­nungs­check zu machen, ob die Bleibe für das Alter geeignet ist.

Wer sich früh­zeitig sich mit dem Thema beschäf­tigt, kann sich auch noch grund­sätz­liche Fragen stellen“, sagt Werner Stickel­bruck, Wohn­be­rater beim Kreis Unna. „Das heißt auch zu sehen, ob es über­haupt machbar ist, so lange wie mög­lich in der Woh­nung zu bleiben oder ob bes­sere Alter­na­tiven gesucht werden sollten.“ Die Wohn­be­ra­tungs­stelle hilft dabei Hürden zu erkennen und eine objek­tive Ein­schät­zung abzu­geben, ob jemand in einer Woh­nung alt werden kann.

Hohes Alter macht große Ver­än­de­rungen schwie­riger „Wir machen die Erfah­rung, dass die mei­sten Men­schen sich viel zu spät um solche wich­tigen Dinge küm­mern“, bilan­ziert Stickel­bruck. Je älter die Men­schen werden, umso schwie­riger werden grö­ßere Ver­än­de­rungen. Ein guter Zeit­punkt, sich mit dem Wohnen im Alter zu beschäf­tigen, so der Berater, ist der Ren­ten­ein­tritt.

Die Wohn­be­rater kommen dann vorbei, nehmen auf, was den Per­sonen wichtig ist, geben eine Emp­feh­lung ab und bringen Info­ma­te­rial sowie eine Check­liste für die alters­ge­rechte Woh­nung mit. Beim kosten­losen Woh­nungs­check werden grund­sätz­liche Dinge in den Blick genommen: Sind die eigenen Kinder in der Nähe, gibt es eine hilfs­be­reite Nach­bar­schaft, ist die Infra­struktur gut aus­ge­baut und die täg­li­chen Wege kurz?

Hilfe von Experten

Wer dann fest­stellt, dass er nicht bis in hohe Alter in der Woh­nung leben kann, für den haben die Wohn­be­rater einige Tipps. Die Fach­leute der Pflege- und Wohn­be­ra­tung im Kreis Unna sind täg­lich von 9 bis 12.30 Uhr und don­ners­tags auch von 14 bis 17 Uhr im Seve­r­ins­haus, Nor­den­mauer 18 in Kamen, Tel. 0 23 07 /​28 99 06 0 oder 0 800 /​27 200 200 (kosten­frei) zu errei­chen. Eben­falls mög­lich ist ein Kon­takt per E-Mail an pwb@kreis-unna.de. PK | PKU

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