Kommunales Integrationszentrum seit 30 Jahren Motor der Integration

30 Jahre KI Kreis Unna und 100 Jahre Demokratie in Deutschland: 2019 steht für das KI und das Team um Marina Raupach in besonderem Maße unter dem Motto "Mut machen. Erinnern. Handeln.". (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)
30 Jahre KI Kreis Unna und 100 Jahre Demo­kratie in Deutsch­land: 2019 steht für das KI und das Team um Marina Rau­pach in beson­derem Maße unter dem Motto „Mut machen. Erin­nern. Han­deln.“. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Jeder fünfte Bürger im Kreis Unna hat eine Zuwan­de­rungs­ge­schichte. Dass das Mit­ein­ander hier gelingt, ist ganz beson­ders der Arbeit des Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­trums (KI) zu ver­danken. Denn das kreis­ei­gene KI ist nicht nur Anlauf­stelle für alle Fragen zum Thema, son­dern auch Motor für eine im Alltag statt­fin­dende Inte­gra­tion. Und das seit 30 Jahren.

Alles begann im Herbst 1989 mit der Ein­rich­tung der „Regio­nalen Arbeits­stelle zur För­de­rung von Kin­dern und Jugend­li­chen aus Zuwan­de­rer­fa­mi­lien“ (RAA). NRW-weit war der Kreis Unna damals der erste Kreis mit einer eigenen RAA. In den fol­genden Jahren ent­wickelte sich die Arbeits­stelle zum KI Kreis Unna weiter und gilt heute als das Schar­nier für (fast) alle das Zusam­men­leben von ein­hei­mi­schen und zuge­wan­derten Men­schen betref­fenden Themen.

Mit der im Laufe der Jahre gewach­senen Zahl an Auf­gaben ist auch das Team größer geworden: Inzwi­schen stehen 17 Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter um Sach­ge­biets­lei­terin Marina Rau­pach allen Ein­rich­tungen des Gemein­we­sens, den Ehren­amts-Initia­tiven und den Migran­ten­selbst­or­ga­ni­sa­tionen part­ner­schaft­lich zur Seite.

Engmaschiges Netzwerk

Offizielle Eröffnungsfeier der RAA Kreis Unna 1989 mit Landrat Rolf Tewes (l.), Sozialdezernent Dr. Volkhard Wrage (6.v.r.) und RAA-Leiterin Marina Raupach (vorn, 1.v.r.). (Foto: Kreis Unna)
Offi­zi­elle Eröff­nungs­feier der RAA Kreis Unna 1989 mit Landrat Rolf Tewes (l.), Sozi­al­de­zer­nent Dr. Volk­hard Wrage (6.v.r.) und RAA-Lei­terin Marina Rau­pach (vorn, 1.v.r.). (Foto: Kreis Unna)

Das KI ist in Sachen Inte­gra­tion die erste Adresse im Kreis Unna“, unter­streicht Landrat Michael Makiolla. „Es hat einen großen Anteil daran, dass wir hier im Kreis Unna eine Gesell­schaft voller Viel­falt sind, wo die Men­schen in Frieden und Har­monie mit­ein­ander leben.“

Der Schwer­punkt der Arbeit von KI-Lei­terin Marina Rau­pach und ihrem Team liegt im „Fit-Machen“ der Fach­kräfte. Der Weg, über Mul­ti­pli­ka­toren an die­je­nigen zu kommen, um die es geht, hat sich im Laufe der Jahre als erfolg­reich erwiesen. Denn: „Wir dürfen es uns nicht erlauben, das Poten­zial liegen zu lassen, das die zu uns gekom­menen Men­schen mit­bringen“, erklärt Marina Rau­pach. Des­halb bilden die Bereiche Ele­men­tar­er­zie­hung, Schule, Beruf und kom­mu­nale Inte­gra­tion neben der Demo­kra­tie­för­de­rung wich­tige Schwer­punkte der Arbeit.

Mut gemacht! Erinnert! Gehandelt!

Inte­gra­tion, Tole­ranz und Respekt – dafür steht das KI Kreis Unna in beson­derem Maße. Des­halb wird beim großen Geburts­tags­fest am Don­nerstag, 14. November in der Kamener Stadt­halle auch Bezug auf ein anderes Jubi­läum genommen: 100 Jahre Demo­kratie in Deutsch­land. „Mut gemacht! Erin­nert! Gehan­delt!“ lautet das Motto des Festes. Wei­tere Infor­ma­tionen zum Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­trum finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de, Such­be­griff: Inte­gra­ti­ons­zen­trum. PK | PKU

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