Kommunale der SPD: Abfallgebühren im Kreis Unna ab 2018 deutlich geringer

Der Kreis Unna kann zum 1. Januar 2018 die Abfall­ge­bühren deut­lich senken, dass konnte Kreisum­welt­de­zer­nent Dr. Detlef Timpe den Kom­mu­nal­po­li­ti­kern der SPD bei einer Zusam­men­kunft im Kreis­haus Unna mit­teilen. In Zahlen: Der Gesamt­be­trag den der Kreis den zehn Städten und Gemeinden in Rech­nung stellt sinkt um rund 2,3 Mio. Euro – von 20,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro; die Absen­kung beträgt damit rund zwölf Pro­zent.
„Das ist ein schöner Erfolg der Kreis­ab­fall­po­litik“, so die Ein­schät­zung von Nor­bert Enters, Vor­sit­zender des Kreis-Umwelt­aus­schusses. Der Grund liegt in der Neu­ver­hand­lung der Ver­träge für die Müll­ver­bren­nungs­an­lage in Hamm, die der Kreis Unna gemeinsam mit der Stadt Dort­mund, der Stadt Hamm und zu geringen Anteilen mit den Kreisen Waren­dorf und Soest betreibt.

Damit „ver­ur­sacht“ der Kreis etwas mehr als die Hälfte der Kosten die den Bür­ge­rinnen und Bür­gern in Rech­nung gestellt werden müssen.

Neuverhandlung der Verträge für Müllverbrennung Hamm

Die Städte und Gemeinden im Kreis sind gemäß Gesetz für das Sam­meln und Trans­por­tieren des Abfalls zuständig – das ist der zweite Teil der Rech­nung. Hier kommt es zu „nor­malen“ Kosten­stei­ge­rungen, u.a. durch den tarif­li­chen Anstieg der Gehälter. Dr. Timpe geht daher davon aus, dass letzt­end­lich rund fünf bis sechs Pro­zent der Kosten­sen­kung des Kreises an die Bür­ge­rinnen und Bür­gern weiter gegeben wird.

Sorgen macht dem Kreis wei­terhin die hohe Fehl­wurf­quote sowohl in der Wert­stoff­tonne als auch in der Bio­tonne. „Die Stör­stoffe kosten richtig Geld und zwar für allen Bür­ge­rinnen und Bürger“ stellt Bri­gitte Cziehso, Vor­sit­zende der Kreis­tags­frak­tion klar. Neben einer guten Abfall­be­ra­tung werden wir die Kon­trollen ver­stärken müssen, so die Ein­schät­zung von Cziehso.

Eine sta­bile Abfall­ge­büh­ren­ent­wick­lung im Kreis Unna bleibt unser Ziel, betonte der Kreis­vor­sit­zende der SPD-Kom­mu­nalen, MdL Hartmut Ganzke in seinem Schluss­wort.

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