Kindergeld zu Unrecht kassiert – Bundespolizei nahm 39-Jährige am Dortmunder Flughafen fest

Weil sie über Jahre zu Unrecht Kin­der­geld in Höhe von fast 11.000 Euro kas­siert hat, wurde eine 39-jäh­rige Frau aus Rumä­nien am Mitt­woch (5.11.) bei der Ein­reise aus Cluji (Rumä­nien) auf dem Dort­munder Flug­hafen von der Bun­des­po­lizei fest­ge­nommen. Gegen die gebür­tige Rumänin laufen Ermitt­lungen wegen zu Unrecht erhal­tene Kin­der­geld­lei­stungen in Ver­bin­dung mit Steu­er­hin­ter­zie­hung.

Nach Angaben der Polizei bezog die Frau für zwei Kinder von der Fami­li­en­kasse in Kempten (Allgäu) Kin­der­geld. Als die deut­sche Staats­an­ge­hö­rige im Juli 2007 nach Rumänin reiste, kam sie ihrer Mel­de­ver­pflich­tung nicht nach und kas­sierte für beide Kinder bis März 2010 wei­terhin Kin­der­geld. Die zu Unrecht erhal­tenen Lei­stungen betrugen zu diesem Zeit­punkt bereits 10.276,- Euro.

Im Mai 2011 wurde die heute 39-Jäh­rige wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung durch das Amts­ge­richt Augs­burg zur Fest­nahme aus­ge­schrieben. Gestern Nach­mittag klickten am Flug­hafen Dort­mund Wickede die Hand­schellen. Die Frau wirkte bei der Fest­nahme sicht­lich über­rascht. Offen­sicht­lich hatte sie nicht mehr mit einer Straf­ver­fol­gung gerechnet. Nach Eröff­nung des Unter­su­chungs­haft­be­fehls erfolgte die Über­stel­lung in die JVA Gel­sen­kir­chen.

Flughafen

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