Luise (9 Jahre), Lennard (9), Jonathan (8), Jakob (7), Clemens (5) Moritz (5) und Greta (12) sammelten heute im Rewe an der Hauptstraße für bedrohte Kolabären. 350 Euro nahmen die Kindetr insgesamt ein und übernahmen damit die Patenschaft für 14 der niedlichen Beutelbären. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Kinder sammeln Spenden für bedrohte Tiere: Stolze Paten von 14 niedlichen Koalabären

Luise (9 Jahre), Lennard (9), Jonathan (8), Jakob (7), Clemens (5) Moritz (5) und Greta (12) sammelten heute im Rewe an der Hauptstraße für  bedrohte Kolabären. 350 Euro nahmen die Kindetr insgesamt ein und übernahmen damit die Patenschaft für 14 der niedlichen Beutelbären. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Luise (9 Jahre), Len­nard (9), Jona­than (8), Jakob (7), Cle­mens (5) Moritz (5) und Greta (12) sam­melten heute im Rewe an der Haupt­straße für bedrohte Kola­bären. 350 Euro nahmen die Kinder ins­ge­samt ein und über­nahmen damit die Paten­schaft für 14 der nied­li­chen Beu­tel­bären. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Knuddel die Koalas“ – unter diesem Motto haben Luise (9 Jahre), Len­nard (9), Jona­than (8) aus der Klasse 4a der Duden­roth­schule eine Hilfs­ak­tion für Koa­la­bären ins Leben gerufen, als sie von den kata­stro­phalen Bränden in Austra­lien hörten. Gemeinsam mit ihren Freunden Jakob (7), Cle­mens (5), Moritz (5) und Greta (12) ließen sich die enga­gierten Kinder einiges ein­fallen, um den pos­sier­li­chen Tier­chen am anderen Ende der Welt zu Hilfe zu kommen.

Als die Kinder etwas von den schweren Brand­ka­ta­stro­phen in Austra­lien mit­be­kommen hatten, wollten sie unbe­dingt helfen“, berichtet Anne N., Mutter von Jona­than, Cle­mens und Jakob. „Natür­lich haben wir Eltern das unter­stützt und gemeinsam über­legt, was sie tun könnten.“ Im Internet stießen die Kinder auf die Seite einer Tier­klinik in Port Mac­quarie, knapp 400 km nörd­lich von Sydney. Dieses Koala-Hospital küm­mert sich spe­ziell um die Ret­tung und Pflege der ein­zig­ar­tigen Beu­tel­säuger, die als Baum­be­wohner sehr unter den ver­hee­renden Busch­bränden zu leiden haben. Seit immer mehr Koalas durch die Feuer bedroht werden, ver­mit­telt das Koala-Hospital auch Paten­schaften für ein­zelne Koalas.

Spendenaktion brachte 350 Euro ein

Für 14 dieser nied­li­chen Baum­be­wohner haben die Kinder eine Paten­schaft über­nommen: ein Koa­labär-Weib­chen. (Foto: Quartl CC by SA 3.0 – wiki­media)

Für unge­fähr 40 austra­li­sche Dollar kann man dort einen Koala adop­tieren“, erzählt Len­nard. „Mit dem Geld, was wir sam­meln, wollen wir einen Koala adop­tieren.“ Um auch genü­gend Geld zusammen zu bekommen, haben sich die pfif­figen Koala-Küm­merer eine Menge ein­fallen lassen und zunächst tage­lang fleißig geba­stelt: schön geformte Steine bemalt, bunte Lese­zei­chen geklebt und leckere Plätz­chen gebacken – natür­lich alles mit Koala-Motiven.

Wir sind auch bei uns im Haus und in der Nach­bar­schaft her­um­ge­gangen und haben gesam­melt“, berichtet Jona­than stolz. „Da haben wir schon 42 Euro zusam­men­ge­kriegt.“ Von diesem Erfolg ange­spornt, sind die drei Geschwi­ster zusammen mit ihren Freunden dann heute in den Rewe-Markt an der Haupt­straße gegangen, um dort ihre Bastel­ar­beiten zu ver­kaufen und wei­tere Spenden zu sam­meln.

Der 5jährige Moritz ist extra aus Unna gekommen, um in einem Bären­ko­stüm seine Freunde zu unter­stützen. Davon, wie eifrig die Kinder bei der Sache waren, konnten sich die Kunden heute selbst über­zeugen: Die jungen Tier­freunde wollten in ihren selbst ent­wor­fenen T‑Shirts mit dem Motto „Knuddel die Koalas“ näm­lich nicht ein­fach nur Geld ein­sam­meln, son­dern infor­mierten auch die Erwach­senen über Koalas und ihre Pro­bleme in Austra­lien. Dazu hatten sie Sach­bü­cher, Flyer und Pla­kate mit­ge­bracht. 

Offenbar haben sie mit ihrer Aktion mitten ins Herz vieler Kunden getroffen: „Ganze 350 Euro haben die Kinder zusam­men­be­kommen“, konnte Gitta P., eine betei­ligte Mutter am frühen Nach­mittag erfreut ver­melden. „Damit haben die Kinder auch schon die Paten­schaft für ins­ge­samt 14 Koalas über­nommen. “

Koalas, Spendenaktion


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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