Kerzenzeichen zum Vaterunser-Gebet um 19 Uhr

Ros­witha Göbel-Wie­mers, ehren­amt­liche Mit­ar­bei­terin in der katho­li­schen Kir­chen­ge­meinde, schlägt in diesen schweren Zeiten ein Ker­zen­zei­chen zum Vater­unser-Gebet um 19 Uhr vor. Die Idee geht auf einen Pfarrer aus Reck­ling­hausen zurück, erläu­tert Göbel-Wie­mers.

Er regt an, dass jeden Abend um 19 Uhr eine ange­zün­dete Kerze in Fen­ster gestellt wird. Gemeinsam, auch wenn man sich nicht direkt sieht, wird dann das Vater­unser gebetet. So ent­steht eine Gemein­schaft, die stärken kann. Um 19 Uhr läuten auch die Abend­glocken der Kirch­türmen. Da Kinder meist die bes­seren Ohren haben, können sie gegen Abend gut auf­passen, wann die Glocken läuten und dann mit den Eltern eine Soli­da­ri­täts­kerze ins Fen­ster stellen. Das Anzünden einer Kerze muss aber immer zusammen mit einem Erwach­senen geschehen. Es gibt schon genug Gefahren. Da sollten wir ganz beson­ders vor­sichtig sein. Schließ­lich kann man auch ohne Kerze beten.“

Kerzenzeichen

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