Kämmerer der Gemeinde: Christian Grimm im Alter von 55 Jahren verstorben

In der Nacht zu Kar­freitag ver­storben: Chri­stian Grimm (†). (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Mit großer Trauer hat Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel heute (11. April) bekannt­ge­geben, dass der Käm­merer der Gemeinde Holzwickede, Chri­stian Grimm, in der Nacht von Don­nerstag auf Kar­freitag nach län­gerer schwerer Krank­heit ver­storben ist. Chri­stian Grimm wurde 55 Jahre alt. Der hin­ter­lässt eine Ehe­frau und einen 20 Jahre alten Sohn.

Chri­stian Grimm, der in Holzwickede auf­ge­wachsen und zur Schule gegangen ist und das Ernst-Bar­lach-Gym­na­sium besucht hat, begann seine beruf­liche Kar­riere bei der Gemeinde Holzwickede, wo er im August 1994 als Kosten­rechner ein­ge­stellt wurde. Im Oktober 2018 wurde ihm die Lei­tung des Fach­be­reichs Finanzen über­tragen. Mit seinem Vor­gänger im Amt, Rudi Grümme, hat Chri­stian Grimm bis zuletzt eng zusam­men­ge­ar­beitet. Im April 2019 wurde Grimm schließ­lich selbst zum Käm­merer der Gemeinde Holzwickede bestellt.

Nur wenige Wochen später, im Juli 2019 erkrankte Chri­stian Grimm schwer. Trotzdem seiner schweren Krank­heit war Chri­stian Grimm bis zuletzt an den Ent­wick­lungen der Gemeinde inter­es­siert und hielt auch Kon­takt zur Gemeinde. „In seinem letzten Gespräch hat er zum Aus­druck gebracht, sehr stolz auf seine Familie und beson­ders seinen Sohn Mark zu sein“, berichtet Ulrike Drossel. „Seine Familie ging ihm über alles.“

Wenige Wochen nach Ernennung zum Kämmerer schwer erkrankt

Im Kol­le­gen­kreis war Chri­stian Grimm sehr beliebt. Es war von großer Bedeu­tung für ihn, zu seinen Kol­le­ginnen und Kol­legen ein gutes Ver­hältnis zu haben. Das galt auch für die Ver­treter der poli­ti­schen Par­teien – unab­hängig von ihrer Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit. Mensch­lich­keit, Ehr­lich­keit und Fair­ness waren Chri­stian Grimm in seinem Leben äußerst wichtig. Dar­über hinaus zeich­nete ihn eine gute Por­tion Humor aus.

Chri­stian Grimm war ein ruhiger, beson­nener und ver­ant­wor­tungs­voller Mensch. Sich stets zu allen Themen zu äußern und State­ments zum Aus­druck zu bringen, war seine Sache nicht. Jedoch hat er wohl über­legt das Wort ergriffen, wenn Ansichten und Ent­schei­dungen zurecht­ge­rückt werden mussten – ins­be­son­dere in seinem Auf­ga­ben­be­reich.

Sein großes Pro­jekt, an dem er intensiv mit­ge­ar­beitet und wel­ches er ziel­ori­en­tiert mit­ent­wickelt hat, war das neue Rat- und Bür­ger­haus. In seinen letzten Gesprä­chen mit der Gemeinde hat Chri­stian Grimm noch einmal betont, dass es ihm wichtig ist, dieses Pro­jekt wie geplant und in seinem Sinne wei­ter­zu­führen, erklärt Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel dazu.

Wir alle sind zutiefst betroffen von Chri­stian Grimms Tod, und es erfüllt uns mit größtem Schmerz, von Chri­stian Abschied nehmen zu müssen. Unser großer Dank gilt Chri­stian Grimm, der sich für die Ent­wick­lung der Gemeinde Holzwickede stets mit vollem Ein­satz ein­ge­setzt hat und viel bewirkt hat. Wir trauern mit der Ehe­frau, dem Sohn und allen Ange­hö­rigen von Chri­stian Grimm. Unsere Gedanken sind bei der Familie, der wir in diesen schweren Stunden viel Kraft zu diesem schmerz­li­chen Ver­lust wün­schen.“

Christian Grimm

Kommentar

  • Alles richtig beschrieben. Als lang­jäh­riges Rats­mit­glied kenne ich Chri­stian schon sehr lange und habe ihn sehr schätzen gelernt.
    Ich bin. traurig und wün­sche seiner Familie viel Kraft.
    Fried­helm Klemp

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