Junge Mutter wegen Betruges vor Gericht

Im Sommer 2012 ging die Mutter von zwei Kinder bei Ikea in Kamen und H+M in Dortmund auf Einkaufstour. Insgesamt knapp 400 Euro zahlte die Holzwickeder bargeldlos mit ihrer EC-Karte. Danach soll sie jedoch die Lastschriften wieder rückgängig gemacht haben. Die Händler gingen leer aus und erstatten Anzeige. Die Holzwickederin fand sich in dieser Woche mit einer Anklage wegen Betruges vor dem Amtsgericht in Unna wieder.

Auf Anfrage des Gerichtes hatte die Bank der Holzwickederin mitgeteilt, dass die Rückbuchungen seinerzeit durch die 32-jährige Kontoinhaberin veranlasst worden seien. Das bestritt die Holzwickederin jedoch und führte die Rückbuchungen auf eine Änderung des Freibetrages auf ihrem Konto zurück, das durchaus gedeckt war.  Das Gericht vertagte die Verhandlung erneut, um in der Zwischenzeit zu klären, ob eine Rückbuchung auch ohne Auftrag der Kontoinhaberin erfolgt sein könnte. Ist dies nicht der Fall, das machte der Richter allerdings schon deutlich, sieht es für die zweifache Mutter nicht gut aus. Dann droht ihr eine Verurteilung wegen Betruges.

Dabei hätte sich die Angeklagte das ganze Verfahren sparen können. So war ihr angeboten worden, das Verfahren gegen Wiedergutmachung des Schadens einzustellen. Doch nach anfänglichen Ratenzahlungen kam die Holzwickederin ihren Auflagen einfach nicht mehr nach.

Betrug


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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