Dezernent Torsten Göpfert (M.) mit der künftigen Leiterin des Fachbereichs Familie und Jugend Katja Schuon (r.) und Sandra Waßen (l.), die in einen anderen Fachbereich wechselt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Jugendhilfeausschuss tagte: Neue Leitung, neue Kita, neues Modell

Dezernent Torsten Göpfert (M.) mit der künftigen Leiterin des Fachbereichs Familie und Jugend Katja Schuon (r.) und Sandra Waßen (l.), die in einen anderen Fachbereich wechselt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)
Dezer­nent Tor­sten Göp­fert (M.) mit der künf­tigen Lei­terin des Fach­be­reichs Familie und Jugend Katja Schuon (r.) und Sandra Waßen (l.), die in einen anderen Fach­be­reich wech­selt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Wer eine neue Auf­gabe über­nehmen möchte, sollte sich bei denen, die schon länger dabei sind, per­sön­lich vor­stellen. Das wissen auch die neue Lei­terin des Fach­be­reichs Familie und Jugend und die Träger, die eine Kita in Bönen betreiben wollen. Sie stellten sich im Jugend­hil­fe­aus­schuss am 21. November per­sön­lich vor.

Kreis­ober­ver­wal­tungs­rätin Katja Schuon über­nimmt ab Januar 2019 die Lei­tung des Fach­be­reichs Familie und Jugend. Der Jugend­hil­fe­aus­schuss hieß sie mit einem freund­li­chen „Viel Erfolg!“ will­kommen. Katja Schuon blickt auf lang­jäh­rige Ver­wal­tungs­er­fah­rung zurück, fei­erte im Sep­tember 2018 ihr 25-jäh­riges Dienst­ju­bi­läum und leitet seit vier Jahren die Stabs­stelle Büro Landrat, Kreistag, Gleich­stel­lung.

Arbeitsschwerpunkte im Fachbereich

Schuon hat nicht lange gezö­gert, als Landrat Michael Makiolla ihr die Lei­tung ange­boten hat, sagte sie bei ihrer Vor­stel­lung. Sie sieht den Fach­be­reich vor span­nenden Her­aus­for­de­rungen und vor allem: „die Ent­wick­lung der Ein­glie­de­rungs­hilfe, die ambu­lanten und sta­tio­nären Hilfen zur Erzie­hung, den wei­teren Ausbau der Kin­der­ta­ges­be­treuung und die kom­mu­nalen Prä­ven­ti­ons­ketten“ als ihre Arbeits­schwer­punkte.

Sandra Waßen, die seit neun Jahren den Fach­be­reich leitet, ver­ab­schie­dete sich im Aus­schuss. Die Mit­glieder dankten ihr für die gute Zusam­men­ar­beit. Sie wird künftig den Fach­be­reich Öffent­liche Sicher­heit und Ord­nung leiten.

Träger für neue Kita in Bönen

Ebenso vor­ge­stellt haben sich drei mög­liche Träger für die Kita an der Geschwi­ster-Scholl-Straße in Bönen: die Johan­niter Unfall­hilfe, die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) und die Sozi­al­päd­ago­gi­sche Initia­tive Unna. Nach dem Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fahren, der Bewer­bung inklu­sive Kon­zept­vor­stel­lung und der per­sön­li­chen Vor­stel­lung im Aus­schuss steht fest: die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) Unter­be­zirk Unna wird der neue Träger.

Jetzt geht es an die Pla­nungen. Zunächst soll schnellst­mög­lich eine Ein­rich­tung im ehe­ma­ligen Con­tainer-Rat­haus am Bahnhof als Über­gangs­lö­sung instal­liert werden. Die neue Kita soll dann vor­aus­sicht­lich im Jahr 2020 die Türen für die Kinder öffnen.

Neues Konzept St. Marien in Fröndenberg

Auf der Tages­ord­nung stand auch ein Bericht zu den Pla­nungen zum Ersatzbau der Kita St. Marien in Frön­den­berg. Dort soll am Schmal­len­bach-Haus, einem Senio­ren­wohn­heim, ein erwei­terter Ersatzbau für die Kita „St. Marien“ ent­stehen, die vor­aus­sicht­lich im Januar 2020 in Betrieb gehen wird. Die Idee des Kon­zepts: Jung und Alt in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft wis­sen­schaft­lich begleiten und erfor­schen, ob sich die Anwe­sen­heit der Kinder positiv auf die Senioren aus­wirkt. PK | PKU


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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