Jochen Hake als Vizepräsident der Deutsch-Französischen Gesellschaften bestätigt

Treffen beim Bundeskongress der deutsch-französischen Gesellschaften, v.l.:  v.l.n.r.: Ursula Pardemann, Jochen Hake, Dr. Angelica Schwall-Düren, Dr. Dominik Fanatico (Foto privat)
Treffen beim Bun­des­kon­gress der deutsch-fran­zö­si­schen Gesell­schaften, v.l.: Ursula Par­de­mann, Jochen Hake, Dr. Ange­lica Schwall-Düren, Dr. Dominik Fana­tico (Foto privat)

Migra­tion und Glo­ba­li­sie­rung: Diesen Her­aus­for­de­rungen wollen sich auch Part­ner­schafts­ver­eine erfolg­reich stellen. Und dieser The­men­be­reich war Gegen­stand der Bera­tungen auf dem 64. Jah­res­kon­gress der Ver­ei­ni­gung Deutsch-Fran­zö­si­scher Gesell­schaften für Europa (VDFG) e.V.. Für Holzwickede und den Freun­des­kreis Lou­viers waren Jochen Hake und Ursula Par­de­mann auf der drei­tä­gigen Tagung (13. bis 15.9.) in der Hän­del­stadt Halle (Saale) ver­treten.

Trotz der kom­plexen Fra­ge­stel­lungen, zu denen man ver­schie­dene Experten hin­zu­ge­zogen hatte, sahen die rund 245 Teil­nehmer aus beiden Län­dern, dar­unter auch viele jün­gere, in der Her­aus­for­de­rung auch eine Chance, sich breiter auf­zu­stellen, sich neuen Bevöl­ke­rungs­gruppen und Kul­turen zu öffnen und damit Fort­schritte für ein einiges und starkes Europa zu unter­nehmen.

Bedeutung der Partnerschaftsvereine wächst

Jochen Hake, der auf dem Kon­gress für wei­tere drei Jahre als Vize­prä­si­dent des Bun­des­ver­bandes bestä­tigt wurde, sieht auch die Bedeu­tung der Part­ner­schafts­ver­eine nicht schwinden, son­dern wachsen. Die Chancen für eine Festi­gung Europas auf der Ebene der Bür­ger­schaft würden die rund 160 deut­schen Gesell­schaften – auf fran­zö­si­scher Seite gibt es ähn­lich viele – auch ergreifen: Eine Gras­wur­zel­de­mo­kratie an der Basis, an der die Ver­eine eine ganz erheb­liche Rolle spielen und die sie sich auch nicht nehmen lassen dürfen. Und auch Fest­redner Dr. Dominik Fana­tico, Leiter des Büros II des Bevoll­mäch­tigten der Bun­des­re­gie­rung für kul­tu­relle Ange­le­gen­heiten mit Frank­reich, unter­strich, dass Amts­in­haber NRW-Mini­ster­prä­si­dent Armin Laschet großen Wert auf die För­de­rung und Bele­bung der kom­mu­nalen Städ­te­part­ner­schaften lege und dies eine der wich­tigen Auf­gaben seiner Amts­zeit sein werde.

Großes Interesse an Bürgerfahrt nach Louviers

Von Rück­gängen kann, so Ursula Par­de­mann, sowieso gar keine Rede sein: Die Bür­ger­fahrt in die Part­ner­stadt Lou­viers im Oktober ist bei­nahe aus­ge­bucht und der Freun­des­kreis freut sich über viele neue Inter­es­senten, die erst­mals nach Lou­viers mit­reisen.

Hake und Par­de­mann freuten sich in Halle beson­ders, NRW-Euro­pa­mi­ni­sterin a.D. Dr. Ange­lica Schwall-Düren (SPD) zu treffen. Sie arbeitet gemeinsam mit Jochen Hake im Kura­to­rium des Bun­des­ver­bandes und hatte in der Ver­gan­gen­heit Holzwickede mehr­fach in ihrer Amts­zeit besucht: Die Emscher­ge­meinde als Gemeinde Europas sei ihr nach wie vor in bester Erin­ne­rung und der Bericht über die aktu­ellen Akti­vi­täten des fran­zö­si­schen Freun­des­kreises fand das rege Inter­esse der vor­ma­ligen Euro­pa­mi­ni­sterin.

Der Kon­gress, so Freun­des­kreis-Vor­sit­zender Jochen Hake, habe neue Gedan­ken­an­stöße gelie­fert, die man zumin­dest in einigen Punkten auch in Holzwickede dem­nächst umsetzen wolle. Für Euro­skepsis an der Basis jeden­falls kein Platz.

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