Jahresrückschau 2019: Ausländerbehörde zieht Bilanz

Die Ausländerbehörde des Kreises Unna hatte 2019 viel zu tun: Aufenthaltsgenehmigungen, Duldungen aber beispielsweise auch das Ausreisemanagement fallen in das Ressort der Behörde. Die Bilanz zeigt: Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung des Kreises Unna (ohne Lünen) beträgt 10,8 Prozent (2018: 10,5 Prozent). Bis Dezember 2019 waren 33.390 Ausländer (2018: 32.421) aus 150 Herkunftsländern (2018: 147) im Kreis Unna gemeldet.

Die Herkunftsländer sind dabei gleich geblieben. Die Top fünf Herkunftsländer sind: Türkei (9.034 Personen), Polen (3.633), Syrien (2.805), Rumänien (2.360) und Italien (1.681).  

Aufenthaltstitel erforderlich

Wer nach Deutschland ziehen möchte oder neu zugezogen ist und nicht aus der EU oder dem Europäischen Wirtschaftsraum kommt, benötigt einen Aufenthaltstitel. Die Ausländerbehörde stellte 2019 insgesamt 6.062 solcher Dokumente (2018: 6.026) aus. 5.220 waren befristet, 842 enthielten eine Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel).

Abschiebemaßnahmen

Ohne gültigen Aufenthaltstitel muss man ausreisen. Insgesamt wurden im Jahr 2019 Abschiebemaßnahmen für 118 Personen eingeleitet. Bei 102 Personen (2018: 96 von 116) kam es tatsächlich zur Abschiebung. 85 reisten freiwillig aus. PK | PKU

Die Hauptherkunftsländer 2019 sowie eine Grafik zur Zahl der Abschiebungen sind aus dieser Tabelle ersichtlich (Quelle: Ausländeramt)

Ausländerbehörde, Bilanz

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