Jahresrückschau 2018: Ausländerbehörde zieht Bilanz

Die Aus­län­der­be­hörde des Kreises Unna hatte 2018 viel zu tun: Ein­bür­ge­rungen, Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gungen, Dul­dungen aber auch das Aus­rei­se­ma­nage­ment fallen in das Res­sort der Behörde. Die Bilanz zeigt: 2018 hielten sich mehr Aus­länder im Kreis auf als noch im Jahr zuvor.

Bis Dezember 2018 waren 32.421 Aus­länder aus 147 Her­kunfts­län­dern im Kreis Unna (ohne Lünen, die eine eigene Aus­län­der­be­hörde haben) gemeldet. Und damit gut 900 mehr als noch in dem Jahr zuvor. Die Her­kunfts­länder sind dabei gleich geblieben. Die Top fünf Her­kunfts­länder sind: Türkei (9.121 Per­sonen), Polen (3.592), Syrien (2.614), Rumä­nien (2.126) und Ita­lien (1.689).

Besucherkontakte

Nachdem in den Vor­jahren ein erheb­li­cher Anstieg der Besu­cher­zahlen fest­zu­stellen war, gingen die Fall­zahlen der Besu­cher­kon­takte im Ver­gleich zum Rekord­jahr 2017 erst­mals wieder zurück. Im Jahr 2018 bear­bei­tete die Behörde ins­ge­samt 38.219 Kon­takte – 2017 waren es noch 45.611.

Wer nach Deutsch­land ziehen möchte oder neu zuge­zogen ist und nicht aus der EU oder dem Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum kommt, benö­tigt einen Auf­ent­halts­titel. Die Aus­län­der­be­hörde stellte 2018 ins­ge­samt 6.026 sol­cher Doku­mente aus. 5.041 waren befri­stet, 985 ent­hielten eine Nie­der­las­sungs­er­laubnis (unbe­fri­steter Auf­ent­halts­titel).

Abschiebemaßnahmen

Wer keinen gül­tigen Auf­ent­halts­titel hat, muss aus­reisen. Ins­ge­samt wurden im Jahr 2018 Abschie­be­maß­nahmen für 190 Per­sonen ein­ge­leitet. Bei 96 Per­sonen (2017: 86) kam es tat­säch­lich zur Abschie­bung. 154 rei­sten frei­willig aus.

Wer sich seit min­de­stens acht Jahren recht­mäßig in Deutsch­land auf­hält, seinen Lebens­un­ter­halt selbst sichern kann, aus­rei­chend Deutsch spricht und straf­frei geblieben ist, kann in der Regel ein­ge­bür­gert werden. Im Jahr 2018 haben sich 250 Per­sonen ent­schieden, die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit anzu­nehmen (2017: 235). Die Top fünf Her­kunfts­länder der Per­sonen, die sich ein­bür­gern ließen sind: Türkei (65 Per­sonen), Polen (24), Groß­bri­tan­nien (20), Syrien (18) sowie Kosovo und Ita­lien (je 9). PK | PKU

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