Unterstützt die Aktion zum Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen": die Holzwickeder Gleichstellungsbeauftragte Manuela Hubrach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“: „Wir brechen das Schweigen“

Unterstützt die Aktion zum Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen": die Holzwickeder Gleichstellungsbeauftragte Manuela Hubrach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Unterstützt die Aktion „Wir brechen das Schweigen“ zum Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“: die Holzwickeder Gleichstellungsbeauftragte Manuela Hubrach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen am 25. November, dem Internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“, für die Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen ein. So auch in Deutschland, wo Gewalt gegen Frauen noch immer trauriger Alltag ist.

Jede Dritte ist von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Rund 25 Prozent aller Frauen erleben Gewalt in ihrer Partnerschaft. Mehr als die Hälfte der Frauen wurde mindestens einmal im Leben sexuell belästigt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Union. Doch nur 20 Prozent der Betroffenen nutzen die bestehenden Beratungseinrichtungen und Hilfsangebote.

Bundesweites Hilfetelefon in 17 Sprachen erreichbar

Anlässlich des 25. Novembers ruft das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bundesweit wiederholt zu der Aktion „Wir brechen das Schweigen“ auf. Ziel der Aktion ist es, das bundesweite Hilfetelefon weiter bekannt zu machen. Seit 2013 besteht diese Einrichtung als Ergänzung zu den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern der Regionen.

Als erstes bundesweites Angebot ist das Hilfetelefon an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr unter der Rufnummer 08000 11 60 16 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erreichbar.
Die Beratung erfolgt anonym, kostenlos, barrierefrei und in 17 Sprachen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Holzwickede unterstützt die Aktion des Hilfetelefons: „Die Corona-Pandemie verschärft die Situation der Betroffenen, so dass es noch wichtiger ist, auf bestehende Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen und den Frauen Mut zu machen, sich dort oder von den Fachberatungsstellen Unterstützung zu holen“, so Manuela Hubrach.

Hilfetelefon


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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