Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)

Insound-Festival: Inklusive Internetplattform stellt sich vor

Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)
Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)

Seit Mitte November bietet eine Internetplattform umfassende Informationen und Termine rund um das Thema Inklusion im Kreis Unna. Die unter IKU-Portal.de erreichbare Seite will aber nicht nur Informationen sammeln und weitergeben. Interessierten bietet das Portal auch die Möglichkeit sich über inklusive Themen auszutauschen und zu informieren. Mehrere hundert Gäste des InSound-Festivals in der Schwerter Rohrmeisterei waren am Freitag (13.12.) live dabei, als das Portal online ging.

Auf der übersichtlich und vor allem barrierefrei gestalteten Seite finden Nutzer alle Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Lebenslagen. Zudem gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen, selbst Informationen zu geben oder Diskussionen anzustoßen. Konkrete Anfragen werden vom Moderatorenteam auf Wunsch diskret bearbeitet und beantwortet.

ürgermeister Dimitrios Axourgos (4.v.l.) begrüßt das Projektteam in Schwerte, mit dabei AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (r.). (Foto: AWO RLE)
ürgermeister Dimitrios Axourgos (4.v.l.) begrüßt das Projektteam in Schwerte, mit dabei AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (r.). (Foto: AWO RLE)

Den Einstieg in die Seite finden Besucher schnell über ein kleines „Erklärvideo“. Das ist für Gehörlose auch gleich in Gebärdensprache übersetzt und sichert so den Zugang für alle. Auch zukünftig sollen wichtige Informationen auf diese Art vermittelt werden. Im nächsten Baustein werden Inhalte zudem in leichte Sprache übersetzt. Zunächst aber war den Initiatoren wichtig, an den Start zu gehen. Denn: „Die Seite lebt vom Input der Menschen, die ihre eigenen Themen setzen sollen und damit den Kreis Unna auf seinem Weg zur Inklusion unterstützen“, sagt Volker Meier, Projektverantwortlicher bei der DasDies Service GmbH.

Das Moderatorenteam selbst hatte beim InSound-Festival das neue Portal vorgestellt und war beim Publikum auf großes Interesse gestoßen. Das bestätigen auch die ersten Auswertungen der Klickzahlen.

Das Konzert in der Rohrmeisterei stellt mittlerweile eine feste Größe im Kulturkalender des Kreises dar. Für die Veranstalter und die Projektinitiatoren lag es nahe, die Popularität des Konzerts mit den Informationen zum Projekt zu verbinden. Eine gelungene Kombination, die zukünftig auch auf andere Veranstaltungsformate übertragen werden soll.

„Auf dem Weg zum inklusiven Kreis Unna“ lautet der etwas sperrige Titel des Gemeinschaftsprojektes unter der Federführung der AWO-Tochter DasDies Service GmbH. Der Kreis Unna selbst und zwei weitere Projektpartner, darunter das Sozialwerk Schwerte stellen gemeinsam mit DasDies den organisatorischen Rahmen. Gefördert wird das Projekt IKU (kurz für Inklusiver Kreis Unna) von Aktion Mensch.

AWO, DiesDas, IKU

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