HSC-Führungsspitze zieht eine erste Bilanz nach der Fusion

Karl Lösbrock. (Foto: HSV)
Karl Lös­b­rock. (Foto: HSV)

Am 25. März jährt sich der Tag, an dem die beiden Holzwickeder Ver­eine HSV und SGH ihre Fusion beschlossen haben, zum ersten Mal. Und es war ein Jahr, zu dessen Aus­klang nicht nur die Ver­ant­wort­li­chen ein ins­ge­samt posi­tives Fazit ziehen können. „Der Zusam­men­schluss hat sehr gut geklappt“, stellen der HSC-Vor­sit­zende Karl Lös­b­rock und sein Stell­ver­treter Wolf­gang Hense dann auch über­ein­stim­mend fest. Sie stützen sich dabei auf die Ein­schät­zungen, die ihnen aus den ein­zelnen Abtei­lungen vor­liegen, aber auch auf die Mei­nungen, die viele, die dem Verein nicht als Mit­glied ange­hören, über den Holzwickeder Sport Club haben.

Die Bün­de­lung von Kräften ist gelungen“, bilan­zieren Lös­b­rock und Hense. Dadurch sei erreicht worden, den Stan­dard, den die beiden Alt­ver­eine schon vor ihrer Ver­schmel­zung besaßen, auch beim neuen Verein zu halten und noch zu stei­gern. In den drei Abtei­lungen Fuß­ball, Gesund­heits­sport und Rad­sport habe sich die Fusion auf jeden Fall vor­teil­haft aus­ge­wirkt. „Und das wird auf Dauer zum Bei­spiel im Spon­so­ring Früchte tragen“, sind sich die HSC-Ver­ant­wort­li­chen sicher und werten die der­zeit­zige Ent­wick­lung auch als das Ergebnis der akri­bi­schen Vor­ar­beit, mit der HSV und SGH ihre Fusion über ein Jahr lang in etli­chen gemein­samen Arbeits­kreisen in Angriff genommen haben.

Angenehmer Umgang und ein gutes Klima

Wolfgang Hense. Foto: HSC)
Wolf­gang Hense. (Foto: HSC)

Diese Arbeits­kreise trugen aber auch vorab wesent­lich zum bes­seren Ken­nen­lernen der in beiden Ver­einen enga­gierten Mit­glieder bei. Und das hat sich nach Mei­nung von Lös­b­rock und Hense positiv auf die Arbeit in den ver­schie­denen Ver­eins­gre­mien aus­ge­wirkt: „Wir gehen gut mit­ein­ander um und haben ein ange­nehmes Klima in unserer Zusam­men­ar­beit!“.

Das hat laut Karl Lös­b­rock dazu geführt, dass der Fusi­ons­verein in den ein­zelnen Abtei­lungen vom Fach­li­chen her eine gute Ent­wick­lung genommen hat und weiter nimmt. „Was aber nicht heißt, dass wir über genü­gend ehren­amt­liche Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter ver­fügen“, sieht Wolf­gang Hense einen der Schwer­punkte der kom­menden Ver­eins­ar­beit. Es gehe vor allem darum, noch mehr junge Frauen und Männer ein­zu­binden.
Sport­lich hat sich die Fusion nach Ansicht des HSC-Füh­rungs­duos ohnehin schon positiv aus­ge­zahlt. Da habe daran ange­setzt werden können, was bereits seit einigen Jahren von den Junio­ren­ab­tei­lungen beider Ver­eine erfolg­reich prak­ti­ziert worden sei. „Hier hieß es bei den Jugend­li­chen schon lange: Wir spielen nicht für HSV oder SGH, wir spielen für Holzwickede“, betont Wolf­gang Hense und freut sich wie Lös­b­rock dar­über, dass im Nach­wuchs­be­reich ein wei­terer per­so­neller Zuwachs zu ver­zeichnen ist. Was natür­lich auch ein Mehr an qua­li­fi­zierten Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­bei­tern erfor­der­lich macht. Hier ver­spre­chen sich die beiden Vor­sit­zenden wei­tere Impulse durch den neuen Auf­sichtsrat, der sich bekannt­lich die För­de­rung der Jugend­ar­beit zu einem seiner Ziele gesetzt hat.

HSC ist mit 1.700 Mitgliedern größter Verein in Holzwickede

Karl Lös­b­rock und Wolf­gang Hense ver­weisen aus­drück­lich auf das gute Mit­ein­ander der ein­zelnen Mann­schaften, wozu zum Bei­spiel gemein­same Jah­res­ab­schluss­fahrten oder Weih­nachts­feiern bei­getragen hätten. „Natür­lich ist unsere erste Mann­schaft unser Aus­hän­ge­schild und unsere Haupt­ein­nah­me­quelle“, betont Lös­b­rock, „aber des­wegen ver­nach­läs­sigen wir zum Bei­spiel unsere 2. Mann­schaft und die anderen lei­stungs­ori­en­tiert aus­ge­rich­te­teten Teams nicht!“.

Auch das sei ein Grund dafür, dass der HSC von außen gut ange­nommen werde, sieht Wolf­gang Hense eine deut­liche Ver­bes­se­rung beim Image des mit gut 1700 Mit­glie­dern größten Holzwickeder Sport­ver­eins. Und daran werde weiter gear­beitet. So habe der HSC alle Ver­an­stal­tungen und Aktionen über­nommen, die die frü­heren Ver­eine zum Teil schon seit Jahren erfolg­reich durch­ge­führt haben. Nach der Fusion seien unter anderem mit dem Enga­ge­ment für die Flücht­linge, der Bene­fiz­ver­an­stal­tung für Marvin Schmidts oder der Teil­nahme an den Festen anderer Ver­eine Zei­chen für die Ver­bun­den­heit des HSC mit seinem Hei­matort gesetzt worden.

Das gelte nicht nur für die Ter­mine von rein ver­eins­in­terner oder lokal begrenzter Bedeu­tung, man wolle – so ergänzt Karl Lös­b­rock – Holzwickede und seine als vor­bild­haft ange­se­henen sport­li­chen Rah­men­be­din­gungen wie in der Ver­gan­gen­heit auch über­re­gional und inter­na­tional in den Blick­punkt rücken. „Wir sind der Gemeinde für die außer­ge­wöhn­lich guten Vor­aus­set­zungen überaus dankbar, und wir sollten sie alle zusammen auch nutzen“, setzen die beiden HSC-Haupt­ver­ant­wort­li­chen auf ein wie bisher ersprieß­li­ches Zusam­men­spiel auf den ver­schie­denen Ebenen sowohl in poli­ti­scher als auch in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht. „Der HSC ist ange­treten, unserer Gemeinde und ihren Bür­ge­rinnen und Bür­gern in Sachen Sport und Kör­per­tüch­ti­gung, aber auch gesell­schaft­lich zu dienen. Dazu haben wir uns seit gut einem Jahr gemein­schaft­lich noch mehr als zuvor ver­pflichtet, und wir wollen diesen guten Weg fort­setzen!“

HSC

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