HSC-Benefizspiel wurde zum Erfolg: Fast 300 Zuschauer auf dem Haarstrang

Gruppenbild vor dem Benefizspiel: Die frühere A-Jugendmannschaft, in der Marvin Schmidts gespielt hatte, traf auf die aktuelle 3, Mannschaft des HSC.. (Foto: HSC)
Grup­pen­bild vor dem Bene­fiz­spiel: Die frü­here A‑Jugendmannschaft, in der Marvin Schmidts gespielt hatte, traf auf die aktu­elle 3, Mann­schaft des HSC.. (Foto: privat)

Nicht nur von der Anzahl der Tore, son­dern auch vom Zuschau­er­zu­spruch her ein groß­ar­tiger Erfolg war das Bene­fiz­spiel, das der Holzwickeder Sport­club zugun­sten der Familie des kürz­lich auf tra­gi­sche Weise ums Leben gekom­menen Betreuers der 2. Mann­schaft, Marvin Schmidts, durch­ge­führt hat.

Denn immerhin waren am Sonn­tag­mittag trotz des unfreund­li­chen Wet­ters an die 300 Besu­cher zur Haarstrang-Sport­an­lage gekommen, um im Anschluss an das ver­eins­in­terne Tur­nier der 1., 2. und A‑Juniorenmannschaft das tor­reiche Spiel der aktu­ellen 3. Mann­schaft gegen die frü­here A‑Jugend, aus der Marvin Schmidts her­vor­ge­gangen war, zu ver­folgen.

Marvin Schmidt war Betreuer der 2. Mannschaft

Schieds­richter Patrick Rump pfiff die Partie gar nicht mehr an, als das 20. Tor erzielt wurde und ein schied­lich-fried­li­ches 10:10 zu Buche stand. Das war im Inter­esse der Zuschauer, denen wie den Akteuren auf dem Kunst­rasen das End­ergebnis bei weitem nicht so wichtig war, son­dern viel­mehr der gute Zweck, der mit diesem Bene­fiz­spiel ver­folgt und auch voll erreicht worden ist. Für die sei­ner­zeit von Rüdiger Hesse gecoachte A‑Ju­nioren-Mann­schaft war das Spiel zudem eine Art Klas­sen­treffen, bei dem sich viele Freunde aus ver­gan­genen Tagen wie­der­sehen konnte.

Wie gesagt, über man­gelnde Tore und zu wenig Spaß brauchten sich die Zuschauer nicht zu beklagen. Die Tor­schützen für die ehe­ma­ligen A‑Junioren waren David Bauer (2), Dennis Fischer (2), Frank Schmidts (2), Markus Janow­czyk, Joshua Maß­mann, Marvin Wur­litzer und Joshua Quandel, für die Dritte trafen Lau­renz Extern­brink (2), Aboudi (2), Nils Gallo, Jan Hoppe, Mohamed Bou­lakhrif, Marvin Meck­len­bräucker, Felix Kleff und Björn Knuf.

Die Erste des HSC gewinnt das vereinseigene Turnier

Dieses Bene­fiz­spiel war Höhe­punkt und Abschluss des ver­eins­in­ternen Tur­niers, das bei den jeweils über 45 Minuten gehenden Begeg­nungen einige Über­ra­schungen auf Lager hatte. So war die 1:2‑Niederlage der 2. Mann­schaft gegen die A‑Junioren eben­so­wenig zu erwarten wie das 0:1 der 1. Mann­schaft gegen die eigene Reserve. Dass am Ende dann die Erste durch ein 6:0 über die Junioren Tur­nier­platz 1 belegte, ent­sprach dann wieder der Nor­ma­lität.

Die A‑Jugendlichen mit Trainer Ortwin Scherff zeigten gegen die 2. HSC-Mann­schaft eine gutes Spiel und hatte schon vor dem 1:0 von Jan-Patrick Schmitz meh­rere gute Gele­gen­heiten. Dem zweiten Treffer der A‑Junioren durch Chri­sto­pher Grobe hatten die Schütz­linge von Chri­stian Müseler ledig­lich das Anschlusstor von Justin Pfaff ent­ge­gen­zu­setzen.

Weitaus besser machte es die Zweite da in der Partie gegen die Erste und pro­fi­tierte von der Flaute im Angriff des West­fa­len­li­gi­sten, der zuvor noch eine Trai­nings­ein­heit im Mon­tan­hy­draulik-Sta­dion absol­viert hatte. So ging der Erfolg der 2. Mann­schaft durch ein Kopf­balltor von Jan Hoppe durchaus in Ord­nung.

Spendenschwein zugunsten der Familie Schmidt

Das zuvor ver­säumte Tore­schießen holte die 1. Mann­schaft im Spiel gegen die letzt­lich über­for­derten A‑Junioren kräftig nach. Nach den 45 Minuten hieß es durch drei Treffer von Sascha Grasteit, zwei Tore von Sitki Üstün und einen Tor­er­folg von Marcel Duwe 6:0 für die Elf von Ingo Peter.

Das ver­eins­in­terne Tur­nier, das von den „vereinseigenen„Schiedsrichtern Yannik Wettklo, Michael Teich­mann und Leon Berg­bauer geleitet wurde, run­dete eine Ver­an­stal­tung ab, die auch mit Hilfe von meh­reren Spon­soren ihren Zweck erfüllt hat. So hatten zum Bei­spiel Holzwickeder Unter­nehmen Paten­schaften für die ein­zelnen Mann­schaften über­nommen. Tor­prä­mien ließen es über­dies im „Spen­den­schwein“ für die Familie Schmidts klin­geln. Und das war ja auch der Sinne der Sache.

Benefizspiel, HSC

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