Das Foto zeigt das gestohlene DRK-Zelt vor dem Ausländeramt in Unna nach dem Aufbau im vergangenen Monat. (Foto: DRK Holzwickede)

Holzwickeder Rotkreuzler fassungslos: DRK-Zelt vor dem Ausländeramt gestohlen

Das Foto zeigt das gestohlene DRK-Zelt vor dem Ausländeramt in Unna nach dem Aufbau im vergangenen Monat. (Foto: DRK Holzwickede)
Das Foto zeigt das gestoh­lene DRK-Zelt vor dem Aus­län­deramt in Unna nach dem Aufbau im ver­gan­genen Monat. (Foto: DRK Holzwickede)

Die Mit­glieder des DRK Holzwickede sind fas­sungslos: In der Nacht zu Mitt­woch (15.7.) haben Unbe­kannte an der Zechen­straße im Unna ein etwa 6 x 10 Meter großes Zelt des Orts­ver­eins, das vor dem Ein­gangs­be­reich des Aus­län­der­amtes auf­ge­stellt war, abge­baut und ent­wendet. Wie die Täter auf das umzäunte Gelände gelangten, ist noch unklar. Wer hat Ver­däch­tiges bemerkt? Die Polizei bittet um Hin­weise unter Tel. 0 23 03 9 21 (0) 31 20. 

Der DRK Orts­verein hatte das Zelt auf Bitten der Kreis­ver­wal­tung zum Schutz für war­tenden Besu­che­rinnen und Besu­cher vor dem Aus­län­deramt auf­ge­stellt. Ein zweites, klei­neres Zelt wurde auch vor dem Kreis­haus an der Friedrich-.Ebert-Straßé auf­ge­stellt.

Neuwert des Zeltes rd. 6.500 Euro

Das Zelt, was uns jetzt gestohlen wurde, ist für den Pri­vat­ge­brauch eigent­lich nicht zu gebrau­chen“, meint Yan­nick Franken von der Holzwickeder Rot­kreuz­lei­tung. „Das Zelt ist oliv­grün. Solche Zelte sind sehr robust und werden nur von Hilfs- oder Schutz­or­ga­ni­sa­tionen genutzt.“ Dar­über hinaus gibt es ein wei­teres Erken­nungs­merkmal: „Wir haben alle Stangen und Bau­teile mit roter Farbe mar­kiert.“ 

Neu­wert des gestoh­lenen Zeltes: rd. 6.500 Euro. 

Yan­nick Franken ist sicher, dass meh­rere Täter am Werk waren. „Es hat ja in der Tat­nacht geregnet, so dass das Zelt extrem schwer war. Das hätte eine Person allein garne nicht weg­schaffen können. Es gibt auch keine Spuren.“ Eine wei­tere Beson­der­heit: Weil das Zelt auf einem asphal­tierten Unter­grund stand, wurde es nicht mit den übli­chen Ver­an­ke­rungen auf­ge­baut, son­dern mit Sand­säcken fixiert.

Ärger­lich ist neben dem finan­zi­ellen Ver­lust für die Holzwickeder Rot­kreuzler auch, dass nun das größte der DRK-Zelte nicht mehr zur Ver­fü­gung steht – zumin­dest vor­über­ge­hend. „Es war geplant, das wir das Zelt für die Kom­mu­nal­wahl im Sep­tember vor der Senio­ren­be­geg­nungs­stätte auf­bauen. Wir hoffen, dass bis dahin das Ersatz­zelt da ist. Sonst müssen wir ein klei­neres Reser­ve­zelt nutzen.“

DRK, Zelt


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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