Holzwickeder haben ihren Kirchbiergarten nicht vergessen

Endlich wieder Kirchbiergarten: Nach einjähriger Pause öffnete der Kirchbiergarten der evangelischen Gemeinde heute Abend zum ersten Mal wieder - und war sofort wieder gut besucht. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
End­lich wieder Kirch­bier­garten: Nach ein­jäh­riger Pause öff­nete der Kirch­bier­garten der evan­ge­li­schen Gemeinde heute Abend zum ersten Mal wieder – und war sofort wieder gut besucht. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Im ver­gan­genen Jahr hatten die Holzwickeder darauf ver­zichten müssen. In diesem Jahr ist er wieder da – der beliebte Kirch­bier­garten der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­meinde. Am heu­tigen Frei­tag­abend (28. Juli) öff­nete er nach län­gerer Pause zum ersten Mal wieder. Und der gute Zuspruch zeigt: Die Holzwickeder haben ihren Lieb­lings-Bier­garten nicht ver­gessen.

Ins­ge­samt fünf Mal wird es ihn geben in diesem Sommer – also noch in den näch­sten vier Wochen jeweils frei­tags abends, wie Klaus Werth vom Orga­ni­sa­ti­ons­team bestä­tigt. Die Preise sind unver­än­dert sozial geblieben. Das Pils (0,3 l) kostet 1,50 Euro und die leckere Grill­wurst 1,60 Euro.

Im ver­gan­genen Jahr musste der Bier­garten aus­fallen, weil vom Orga­ni­sa­ti­ons­team zu viele aus dem harten Kern der Ehren­amt­li­chen nicht zur Ver­fü­gung standen. In diesem Jahr sind wieder Anke Roh­wedder, Volker Hahne, Klaus Werth und einige andere mehr am Ball. Abends küm­mern sich ohnehin ver­schie­dene Gruppen ehren­amt­lich um den rei­bungs­losen orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf. Zur Pre­miere heute war das der Öku­me­ni­sche Eltern­kreis, nächste Woche die Gruppe Rat und Tat, aber auch die Song- und Jugend­gruppe werden noch folgen.

Auch Volker Hahne, Anke Roh­wedder (v.l.) und Klaus Werth (r.) vom Orga­ni­sa­ti­ons­team genossen die Atmo­sphäre bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen im Bier­garten. Um den rei­bungs­losen Ablauf küm­merte sich heute der Öku­me­ni­sche Eltern­kreis. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Was den Kirch­bier­garten von anderen kom­mer­zi­ellen Bier­gärten unter­scheidet, ist neben dem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment auch der soziale Ansatz: „Unseren Über­schuss, und das ist nicht wenig, spenden wir jedes Jahr für einen anderen guten Zweck“, erklärt Klaus Werth. „Beim Gemein­de­fest ist ja ver­ab­redet worden, dass für jedes Gemein­de­haus ein Defi­bril­lator ange­schafft wird. An der Anschaf­fung dieser Geräte, die im Not­fall Leben retten könne, werden wir uns auch betei­ligen.“ Über den wei­teren Ver­wen­dungs­zweck des Über­schusses hat das Orga­ni­sa­ti­ons­team noch nicht ent­schieden.

Kirchbiergarten


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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