Plastikbecher soll's bei der Neuauflage von "Holzwickede Karibisch" im nächsten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

„Holzwickede Karibisch“ nur noch ohne Plastikmüll

Plastikbecher soll's  bei der Neuauflage von "Holzwickede Karibisch" im nächsten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Plastikbecher soll’s bei der Neuauflage von „Holzwickede Karibisch“ im nächsten Jahr nicht mehr geben. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Bei aller positiven Resonanz –  so ganz ohne Beschwerden oder besser: Kritik ist die Veranstaltung „Holzwickede Karibisch“ dann doch nicht abgelaufen, wie die Vertreter der Gemeinde und Veranstalter glauben. Das zeigt etwa auch die Reaktion auf die Berichterstattung über die viertägige Veranstaltung im Emscherblog (s. Kommentare). Insbesondere die Verwendung von Plastikbechern gefiel vielen Besuchern nicht. Zumal es sogar einen politischen Beschluss gibt, bei größeren Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt kein Einweggeschirr mehr zu verwenden, um Plastikmüll zu vermeiden.

Warum sollte also ein kommerzieller Veranstalter dürfen, was den Ehrenamtlichen der eignen vereine verboten ist? Bei der Kulturbeauftragte der Gemeinde ist die Kritik inzwischen auch angekommen: „Das Einweggeschirr war eine einmalige Sache“, erklärt Kristina Cikes auf Nachfrage. „Im nächsten Jahr wird es das nicht mehr geben.“  Was es stattdessen geben soll, ist noch offen und muss mit den Veranstaltern noch besprochen werden. „Da ist momentan auch einiges im Wandel. Auf Festivals oder bei größeren Veranstaltungen wird wegen der Verletzungsgefahren auch kein  Glas mehr eingesetzt“, meint Kristina Cikes. Als Alternative wird inzwischen auch Geschirr aus Polycarbonat, Bambus und anderen Materialien eingesetzt.

„Über die Lautstärke der Musik hat sich bei uns oder den Veranstaltern allerdings niemand beklagt“, meint Kristina Cikes.

Holzwickede karibisch


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comments (4)

  • „Über die Lautstärke der Musik hat sich bei uns oder den Veranstaltern allerdings niemand beklagt“. Wenn Feste am „Wochenende“ sind, nehme ich das so hin. ABER mitten in der Woche anzufangen, wo die Musik noch bis 22:20 Uhr ging, wo andere Leute am nächsten Tag arbeiten müssen, Kinder zur Schule müssen,ist frech. Wer bitte genehmigt so etwas…?!

  • Ich habe die Musik selbst bei mir zu Hause (Ecke Opherdicker Str./ Massener Str.) noch gehört und habe Mitleid mit den Anwohnern am Marktplatz gehabt. So laut ist es meines Eindrucks nach nicht einmal beim Schützenfest. Wenn ich vor Ort wohnen würde, hielte ich dieses Ausmaß an Beschallung für eine Zumutung. So etwas mag mal an einem Abend an einem Wochenende hinzunehmen sein. Für vier Tage am Stück finde ich das definitiv zu viel.

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