Kuratorin Sally Müller (l.) und Kurator Arne Reimann (r.) vor einem Bild von Ann Böttcher. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna

Haus Opherdicke: Ausstellung NACH NORDEN auch digital

Kuratorin Sally Müller (l.) und Kurator Arne Reimann (r.) vor einem Bild von Ann Böttcher. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna
Kura­torin Sally Müller (l.) und Kurator Arne Rei­mann (r.) vor einem Bild von Ann Bött­cher. (Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna)

Haus Opher­dicke hat wegen der Corona-Krise geschlossen. Die Bilder der Anfang März eröff­neten Aus­stel­lung NACH NORDEN konnten des­halb nicht alle Inter­es­sieren sehen. Zu schade, fanden die Kura­toren Sally Müller und Arne Rei­mann und machen Aus­stel­lungs­bilder jetzt und künftig auch digital zugäng­lich. „Wir möchten mit einer Serie von digi­talen Bild­be­spre­chungen Ein­blicke in die aktu­elle Aus­stel­lung geben und haben kurze Pod­casts pro­du­ziert“, sagt Arne Rei­mann.

Fünf Bilder haben sich die beiden Kura­toren vor­ge­nommen und in einer Audio­datei kom­men­tiert. In den knapp vier Minuten langen Bild­be­spre­chungen gibt es Info zu den Künst­le­rinnen und Künst­lern und zu den Bil­dern selbst. Abrufbar sind die Pod­casts unter http://www.kreis-unna.de/kulturcast

Ausstellung im Blick

Die Aus­stel­lung NACH NORDEN prä­sen­tiert Werke deut­scher Künst­le­rinnen und Künstler mit Bezug zum skan­di­na­vi­schen Exil. Die Bilder sind Leih­gaben aus der Samm­lung Memoria Thomas B. Schu­mann und von Ann Bött­cher. Sie richten den Blick in die eine Him­mels­rich­tung, die gleich­zeitig eine Bewe­gungs­rich­tung war. Dies gilt im Beson­deren für Künst­le­rinnen und Künstler der Moderne, die vor den fana­ti­schen Popu­li­sten des natio­nal­so­zia­li­sti­schen Regimes ins Exil flüchten mussten. 

Das Museum Haus Opher­dicke ist und bleibt vor allem ein Ort unmit­tel­barer Betrach­tung und künst­le­ri­scher Reflek­tion“, sagt Kreis­di­rektor und Kul­tur­de­zer­nent Mike-Seba­stian Janke. Kunst sei zugleich aber auch immer die Ein­la­dung zum Wei­ter­denken und dem Aus­loten neuer Mög­lich­keiten. „Wir haben genau das gemacht. „Die digi­talen Bild­be­spre­chungen sind eine zusätz­liche Prä­sen­ta­ti­ons­form und setzen das Museum nochmal anders in Szene“, finden Kreis­di­rektor und Kura­toren. 

Was in Kri­sen­zeiten ent­wickelt wurde, soll nach Wie­der­öff­nung des Museums Bestand haben. „Wir setzen neben die Bilder QR-Codes, die die Aus­stel­lungs­be­su­cher mit ihrem Smart­phone scannen können“, erklärt Sally Müller „Mit Hilfe eines mit­ge­brachten Kopf­hö­rers können dann Details und Infos zum Bild beim Betrachten des Bildes ange­hört werden.“ 

Info auch über Soziale Netzwerke

Über die Web­seite des Kreises Unna sind die Bilder zu sehen und dar­unter die Pod­casts. Flan­kiert wird das Pro­jekt von einer Social-Media-Kam­pagne. Über Face­book wird in regel­mä­ßigen Abständen auf die digi­talen Bild­be­spre­chungen hin­ge­wiesen – mit einem kurzen Video. Dort sind die Kura­toren zu sehen, die die Bilder der Aus­stel­lung kurz vor­stellen. PK | PKU

Haus Opherdicke

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