Der Vorstand der AWO Ruhr-Lippe-Ems rund um Hartmut Ganzke (4 v.l.) wurde einstimmig gewählt. (Foto: AWO)

Hartmut Ganzke als Vorsitzender bestätigt: Gelungener Start für die AWO Ruhr-Lippe-Ems

Der Vorstand der AWO Ruhr-Lippe-Ems rund um Hartmut Ganzke (4 v.l.) wurde einstimmig gewählt. (Foto: AWO)
Der Vorstand der AWO Ruhr-Lippe-Ems rund um Hartmut Ganzke (4 v.r.) wurde einstimmig gewählt. (Foto: AWO)

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems zieht eine positive Bilanz: Ein Jahr nach der Fusion der Unterbezirke Unna und Hamm-Warendorf ist eine der leistungsstärksten AWO Gliederungen bundesweit mit 170 Einrichtungen und mehr als 2.100 Mitarbeitenden entstanden. „Wir haben an vielen wichtigen Stellen die Weichen für die Zukunft richtig gestellt“, so der Vorsitzende Hartmut Ganzke, der jetzt auf der Unterbezirkskonferenz in Hamm von 61 Delegierten aus den Kreisverbänden Unna, Hamm und Warendorf an der Spitze des ehrenamtlichen Vorstands bestätigt wurde.

Als Stellvertreter wurden Marc Herter, Burkhard Knepper, Wolfram Kuschke und Karin Schäfer bestätigt. Beisitzer sind Peter Barsnick, Christiane Klanke, Andrea Kleene-Erke, Volker Michael König, Wolfgang Rickert und Roswitha Ritter.

„Unsere Dienstleistungen und Angebote für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen tragen zu mehr Teilhabe, Chancengleichheit und Gerechtigkeit in unserer Region bei“, betonte Hartmut Ganzke im Heinrich-von-Kleist-Forum in Hamm, wo die erste reguläre Unterbezirkskonferenz der AWO Ruhr-Lippe-Ems seit Gründungskonferenz im Oktober 2018 stattfand. Er bedankte sich ausdrücklich bei dem ehrenamtlichen Vorstand, Geschäftsführer Rainer Goepfert und seinem Team sowie allen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit. „Wir sind die Fusion und die tägliche Arbeit auf Grundlage unserer Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit angegangen – Grundwerte, die auch nach 100 Jahren nichts an Bedeutung und Aktualität verloren haben.“

Positive Leistungsbilanz

Wieviel die AWO Ruhr-Lippe-Ems mit ihren Tochtergesellschaften Bildung+Lernen gGmbH und DasDies Service GmbH in nur einem Jahr bewirkt haben, zeigt die vorgelegte Leistungsbilanz. So hat die AWO ihr Engagement als große Trägerin von mittlerweile 53 Kitas und Familienzentren weiter ausgebaut. 15,5 Millionen Euro wurden allein in Sanierung, Ausstattung und Bau von Kindertageseinrichtungen investiert. Mit der Kampagne „Kleine Entdecker suchen Wegbegleiter“ und 53 geplanten Ausbildungsplätzen macht sich die AWO stark für den Fachkräftenachwuchs in diesem Bereich – ein Thema, das nun ebenfalls für den wichtigen Bereich Pflege angegangen wird.

Die Delegierten nahmen auch die weiteren Kennzahlen des ersten Fusionsjahres sehr positiv auf:

  • In 32 Offenen Ganztagsschulen werden 2.932 Schüler von 392 Mitarbeitenden betreut und gefördert
  • 2.000 Kunden verlassen sich mit dem Hausnotruf auf die schnelle Hilfe per Knopfdruck.
  • 295 Menschen mit Handicap finden in den stationären und ambulanten Wohnangeboten eine verlässliche Betreuung.
  • 194 junge Menschen wurden beim Übergang von der Schule in den Beruf begleitet und qualifiziert.
  • 1.767 erwachsene Migranten suchten Beratung und Unterstützung bei den Migrationsdiensten.
  • Insgesamt wurde das breite Beratungsangebot der AWO stark nachgefragt. Allein 693 Menschen begleitete die Schuldnerberatung bei ihrem Weg aus der Schuldenfalle.

Neu aufgestellt haben sich die Secondhand-Kaufhäuser der DasDies Service GmbH. Als Teil der Inklusionsbetriebe, die 53 Mitarbeitenden mit Handicap eine Perspektive im Arbeitsleben bieten, präsentieren sie sich seit 2019 mit neuem Namen, neuem Look und Konzept. „Die Stöberei“ war damit für mehr als 68.000 Kunden attraktiv. Weitere gewachsene Arbeitsfelder: Radstationen und Radparkhäuser mit neuen Standorten und nunmehr 1.595 Abstellplätzen samt begleitendem Service im Kreis Unna.

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