In diesem unübersichtlichen Bereich werden die Schulkinder aus dem Wohnpark,. aber auch auch alle anderen Fußgänger, die in die Ortsmitte wollen, die Sölder Straße queren müssen. Die grünen halten diese Situation für zu gefährlich. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Grüne warnen: Für Schulkinder aus dem Wohnpark wird es gefährlich auf der Sölder Straße

In diesem unübersichtlichen Bereich werden die Schulkinder aus dem Wohnpark,. aber auch auch alle anderen Fußgänger, die in die Ortsmitte wollen,  die Sölder Straße queren müssen. Die grünen halten diese Situation für zu gefährlich. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
In diesem unübersichtlichen Bereich werden die Schulkinder aus dem Wohnpark, aber auch auch alle anderen Fußgänger, die in die Ortsmitte wollen, die Sölder Straße queren müssen. Friedhelm Klemp (Die Grünen) hält diese Situation für zu gefährlich. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Wohnbebauung im Wohnpark Emscherquelle schreitet zügig voran. Die ersten Einfamilienhäuser sind bereits bezogen. Bald werden auch die ersten Mietwohnungen in den Mehrfamilienhäusern bezogen. Eine wichtige Zielgruppe für den Bauträger Wilma bei der Vermarktung des Wohnparks sind junge Familie. Doch gerade Kinder und Mütter mit Kinderwagen und ältere Menschen werden durch die Verkehrssituation akut gefährdet, warnen die Grünen.

Im Planungs- und Bauausschuss hatte ihr Sprecher Friedhelm Klemp die Problematik bereits angesprochen: „Es gibt zwar Verkehrsgutachten, die hinsichtlich der Verkehrsbelastung durch Kraftfahrzeuge Entwarnung geben. Doch die Situation der Fußgänger ist nicht mit betrachtet worden.“

Fußweg endet Höhe Haus 51

Die Ausgangslage sei so, dass eine fußläufige Verbindung von der Schäferkampstraße zur Gartenstraße noch in den Sternen steht, da es keine Einigung mit dem Grundeigentümer über eine solche Maßnahme gibt. Das Bürgerbus-System sei ebenfalls noch nicht absehbar. Gleiches gelte auch für den Antrag seiner Fraktion, den Wohnpark Emscherquelle mit einer Busverbindung anzubinden, so Friedhelm Klemp.

Nach einer erneuten Begehung der Örtlichkeiten warnt Friedhelm Klemp deshalb eindringlich: „Ich sehe besonders für Kinder, Personen mit Kinderwagen und ältere Personen mit Rollator ein erhebliches Gefahrenpotential.“  

Was Klemp genau meint: Die Begehung habe gezeigt, dass Fußgänger beim Ausgang aus dem Wohnpark Emscherquelle als erstes die Sölder Straße überqueren müssen, um auf den Rad- und Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu kommen. Doch auch dieser Rad- und Gehweg endet in östlicher Richtung bereits nach wenigen Metern in Höhe des Hauses Sölder Straße 51.

Unübersichtlicher Kurvenbereich

„Um wieder auf einen Gehweg zu kommen, muss die Sölder Straße erneut überquert werden, noch dazu genau in einem unübersichtlichen Kurvenbereich“, so Klemp. „Jüngeren Schulkindern ist das kaum zuzumuten.“ Klare Forderung des Grünen-Sprechers: „Die ganze Situation ist sehr gefährlich für Schulkinder und auch alle anderen Fußgänger. Deshalb muss hier kurzfristig nach einer Lösung gesucht werden.“  

Weiteres Verkehrsgutachten?

Nötigenfalls muss eben noch einmal ein weiteres Verkehrsgutachten erstellt werden. „Im Zuge der Errichtung des Logistikzentrums an der Schäferkampstraße ist ein Verkehrsgutachten von der Verwaltung ebenfalls schon in Betracht gezogen worden“, erinnert Friedhelm Klemp. Die Situation der Fußgänger auf der Sölder Straße könnte dabei mituntersucht werden.

Sölder Straße, Wohnpark


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Kommentar

  • Man kann da nur zustimmen. Die Situation an besagter Stelle ist mehr als unglücklich. Auch geübte Radfahrer müssen am Ende des benutzungspflichtigen (warum eigentlich?) Radweges höllisch aufpassen. Nebenbei bemerkt dürfte die Benutzungspflicht nicht rechtskonform sein, da eine linksseitige solche innerhalb geschlossener Ortschaften die absolute Ausnahme sein sollten und sehr strengen Reglementiments unterliegen.

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