Gemeindehaushalt 2018 verbessert: Jetzt 450.000 Euro Überschuss

Käm­merer Rudi Grümme. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

In Haupt- und Finanz­aus­schuss am Don­ners­tag­abend brachte Käm­merer Rudi Grümme die end­gül­tige Haus­halts­sat­zung für das kom­mende Jahr ein. In diese aktua­li­sierte Fas­sung sind die nach den Klau­sur­be­ra­tungen inter­frak­tio­nell abge­stimmten Ände­rungs­wün­sche und neu­este Daten ein­ge­flossen. Der nun mehr vom Aus­schuss dem Rat nächste Woche zur Annahme emp­foh­lene Gemein­de­haus­halt fällt noch einmal deut­lich besser aus:

Hatte der ursprüng­liche Ent­wurf noch einen Über­schuss von rd. 23.000 Euro vor­ge­sehen, so sieht der aktua­li­sierte Haus­halts­plan jetzt einen deut­lich höheren Über­schuss von rd. 450.000 Euro vor. Und dies, obwohl wei­tere von der Politik gefor­derte Mehr­aus­gaben ein­ge­flossen sind, etwa für die Digi­ta­li­sie­rung des Schul­zen­trums (+ 30.000 Euro) oder den Ausbau der Paul-Ger­hardt-Grund­schule (+ 200.000 Euro).

Aller­dings ver­rin­gerten sich auch die Aus­gaben, ins­be­son­dere die Kreis­um­lagen, die um 110.000 Euro (all­ge­meine KU) sowie 190.000 Euro (Jugend­hilfe) geringer aus­fielen als zunächst ange­kün­digt. Außerdem konnte der Ansatz der gewer­be­steu­er­ein­nahmen noch ei9nmal um 150.000 Euro auf ins­ge­samt 13.850.000 Euro ange­hoben werden.

Ent­schei­dend sei, so Rudi Grümme im Aus­schuss, dass die Gemeinde unter Berück­sich­ti­gung einer posi­tiven Steu­er­kraft­ent­wick­lung wohl auch in den Fol­ge­jahren wieder ein aus­ge­gli­chener Haus­halt vor­ge­legen kann. Dabei sind für die näch­sten Jahre bereits Ver­pflich­tungs­er­mäch­ti­gungen über rd. zwölf Mio. Euro ein­ge­gangen und rd. 4,8 Mio. Kre­dite für Inve­sti­tionen auf­ge­nommen worden (Stich­wort: Rat­haus-Neubau).

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