Die unansehnlichen Werbeflächen der Gemeinde - hier in der Parkstraße - würde Friedhelm Klemp (Die Grünen) gerne den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde überlassen, um ihnen eine Stimme zu geben. (Foto: F. Brockbals - Emscherblog)

Gemeinde soll Kindern und Jugendlichen auf ihren Werbeflächen eine Stimme geben

Die unansehnlichen Werbeflächen der Gemeinde - hier in der Parkstraße - würde Friedhelm Klemp (Die Grünen) gerne den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde überlassen, um ihnen eine Stimme zu geben. (Foto: F. Brockbals - Emscherblog)
Die unansehnlichen Werbeflächen der Gemeinde – hier in der Parkstraße – würde Friedhelm Klemp (Die Grünen) gerne den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde überlassen, um ihnen eine Stimme zu geben. (Foto: F. Brockbals – Emscherblog)

Ginge es nach Friedhelm Klemp, überließe die Gemeinde Holzwickede ihre Werbeflächen den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde, damit diese sich darauf ausdrücken können. Einen entsprechenden Vorschlag hat das Ratsmitglied der Grünen jetzt Bürgermeisterin Ulrike Drossel unterbreitet.

„Kinder brauchen unsere besondere Fürsorge und Unterstützung. Darum gibt es Gründe, warum Kinder eigene Rechte brauchen“, begründet Friedhelm Klemp seinen Vorschlag. „Kinder gehören weltweit zu den besonders benachteiligten Gruppen und werden im Alltag oft nicht als eigene Träger von eigenen Rechten wahrgenommen.“ Die UN-Kinderrechtskonvention verdeutliche, dass Kinder als eigenständige Rechtssubjekte zu behandeln seien und an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt werden sollten, anstatt dass über sie hinweg für sie entschieden werde.

Kita, Schulen, Villa und Ortsjugendring einbinden

„Dieses grundlegende Verständnis wird häufig missachtet“, sagt Friedhelm Klemp. „Genau diese Missachtung passiert durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie hier auch bei uns in der Gemeinde.“

Klemp möchte deshalb den Holzwickeder Kindern und Jugendlichen mit einer besonderen Aktion eine Stimme geben: „Es gibt diese Stellwände der Gemeinde bei uns, die zurzeit leider sehr unattraktiv aussehen. Mein Vorschlag ist es, diese Stellwände zu nutzen, damit Kinder und Jugendliche darauf durch Bilder oder durch Statements ihre Gefühle, Befindlichkeiten und Wünsche zum Ausdruck bringen können.“ Als Beispiel für die unansehnlichen Werbeflächen nennt Klemp die Fläche an der Parkstraße gegenüber der Bäckerei Grobe.

„Im Sinne der Rechte von Kindern und Jugendlichen würde ich mich sehr freuen, wenn die Aktion gemeinsam erfolgreich gestaltet werden könnte.“

– Friedhelm Klemp (Die Grünen)

Der Erfolg einer solchen Aktion, weiß der frühere Sozialarbeiter an der Fröndenberger Gesamtschule, „ist nur durch Mithilfe von Kita, Schulen, der Villa oder auch durch den Ortsjugendring zu erzielen“. Möglicherweise könne bei der Organisation der Aktion auch die Kulturabteilung der Gemeinde behilflich sein.

„Im Sinne der Rechte von Kindern und Jugendlichen würde ich mich sehr freuen, wenn die Aktion gemeinsam erfolgreich gestaltet werden könnte“, schließt das Schreiben von Friedhelm Klemp an die Bürgermeisterin.

Kinderrechte, Werbeflächen


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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